Kommt (vorerst nicht nach München): Leverkusens Florian Wirtz. © IMAGO/Ruiz
München – Die Antwort von Joshua Kimmich kam prompt. Auf die Frage, welchen Spieler er Bayerns Sportvorstand Max Eberl empfehlen würde, entgegnete der DFB-Kapitän am Sonntag in Dürbheim: „Florian Wirtz.“ Man kennt und schätzt sich aus dem DFB-Team, das Interesse der Bayern am Leverkusener Juwel ist zudem kein Geheimnis. Blöd nur, dass zeitgleich zur Offensive aus dem Süden – auch CEO Jan-Christian Dreesen sprach von einem „super Spieler“ – berichtet wurde, dass Wirtz seinen Vertrag verlängern wird und noch mindestens eine weitere Saison beim Double-Sieger bleibt.
Die Berichte gingen von „auf gutem Weg“ (Bild) bis „bereits unterschrieben“ (kicker), die positive Richtung aber ist auch in Bayern-Kreisen schon vernommen worden. Dreesen etwa ließ durchleuchten: „Ich glaube, die Leverkusener wollen ihn nicht gehen lassen.“ Zumindest noch nicht im kommenden Sommer – und dafür hat man sich ganz schön gestreckt. Im Team von Xabi Alonso soll Wirtz zum alleinigen Spitzenverdiener aufsteigen, wenn er seinen Kontrakt verlängert und sich (zumindest auf dem Papier) bis 2028 binden lässt. Was nicht heißt, dass er bis dahin im Bayer-Trikot aufläuft. Leverkusen erkauft sich lediglich eine weitere Saison mit seinem angehenden Superstar. 2026 werden die Interessenten wieder Schlange stehen.
Was danach kommt, kann Wirtz sich aussuchen. Immerhin ließ Dreesen schon mal durchleuchten, dass Wirtz und Jamal Musiala „in der Nationalmannschaft ziemlich gut zusammenspielen“. Nicht nur Kimmich würde es freuen, wenn das auch im Club so wäre. Also: 2026.
HLR, BOK