Kroos: Rückzug aus der Öffentlichkeit
Madrid – Der 2014er-Weltmeister Toni Kroos zieht sich nach einem turbulenten Jahr mit dem Karriere-Ende im Sommer vorerst aus der Öffentlichkeit zurück. „Ich möchte einfach mal für eine Zeit raus. Ich möchte mich nicht groß in den Zeitungen sehen oder zitiert werden“, sagte der 34-Jährige am Mittwoch im Podcast „Einfach mal luppen“, den er zusammen mit seinem Bruder Felix Kroos aufnimmt.
Österreich trauert um Constantini
Wien – Österreich trauert um seinen früheren Fußball-Nationaltrainer Didi Constantini. Dem Verband ÖFB zufolge verstarb Constantini nach längerer Demenzerkrankung am Mittwoch im Alter von 69 Jahren. „Didi, du lebst in unseren schwarz-grünen Herzen weiter!“, schrieb der FC Wacker Innsbruck in den Sozialen Medien über seinen ehemaligen Meisterspieler. Der beliebte Tiroler war über viele Jahre prägend für den Fußball in Österreich. Zweimal als Interimslösung und einmal für längere Zeit (2009-11) betreute er die Nationalmannschaft, unter anderem holte er damals David Alaba ins Team. In Deutschland trainierte Constantini 1997 bis 1998 den damaligen Zweitligisten FSV Mainz 05 – und damit auch den Rechtsverteidiger Jürgen Klopp.
Hecking nimmt Drewes in Schutz
Bochum – Der Bochumer Torhüter Patrick Drewes soll nach dem Feuerzugwurf im Spiel beim 1. FC Union Berlin am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Der 31-Jährige war in der Partie am Samstag beim Stand von 1:1 von einem aus dem Union-Block geworfenen Feuerzeug getroffen worden, er wurde benommen vom Feld gebracht. Der VfL Bochum hat offiziell Einspruch gegen die Wertung des Bundesligaspiels eingelegt. „Für Donnerstag ist der Trainingseinstieg wieder geplant. Aber er muss die Ereignisse verarbeiten, das ist nicht so einfach. Ich glaube, es unterschätzen viele, was sich bei ihm mental abgespielt hat nach dem Feuerzeugwurf und dann im Nachgang“, sagte VfL-Coach Dieter Hecking.
Burgstaller: Verdächtiger stellt sich
Wien – Nach dem brutalen Angriff auf den früheren Bundesliga-Profi Guido Burgstaller hat sich ein Verdächtiger bei der Polizei in Wien gestellt. Der 23-Jährige, der zuvor von den Ermittlern identifiziert worden war, verweigerte die Aussage und wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt gebracht. Burgstaller erlitt einen Schädelbasisbruch.