HEINRICH HEUTE

Traum von der Sause zuhause

von Redaktion

Bravo, Jan-Christian Dreesen! Der Bayern-Boss hat bewiesen, wie lernfähig er ist. Beim Fanclub-Besuch im Altmühltal musste er noch tapfer die Zauberformel „Finale dahoam“ so oft wiederholen, bis es einigermaßen bairisch geklungen hat. In unserem Interview hat er sich danach gedacht: Nicht mit mir, und hat clever vom „Finale zuhause“ geredet. Das ist ein Friesenerfolg. Denn eines steht fest: So lange das „Finale dahoam“ von Preißn als „Finale dahorm“ oder „da-ho-am“ sprachlich geschändet, malträtiert, misshandelt und gemartert wird, kann es der FCB nicht gewinnen. Das sorgt für mieses Karma und ist schon 2012 in die Hose gegangen. Wir fordern ein „Dahoam“-Verbot für sprachlich gehandicapte Nicht-Bayern. Alternativen gibt’s genug: Sause zuhause, Heimatabend, Fröttmaning-Feierlichkeit, Wohnzimmer-Wumms oder „Wer war nochmal Didier Drogba?“-Cup.

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