Der Mann mit dem feinen Fluggefühl: Pius Paschke. © dpa
Engelberg – Die Ziele für die letzten Wettkämpfe vor den Feiertagen im Winterwunderland Engelberg ist klar: Seriensieger Paschke will seine Ausnahmeform in die Weihnachtstage mitnehmen, die zweite Reihe um Karl Geiger und Andreas Wellinger muss noch an der Tournee-Form feilen. Besinnlich wird es in der 4000-Einwohner-Gemeinde in den Schweizer Bergen also nur abseits der Schanze.
Für Paschke ist die Reise nach Engelberg mit guten Erinnerungen verbunden. Vor einem Jahr holte er dort seinen ersten Weltcupsieg. „Ich mag das Profil der Schanze und komme auch mit dem Rückenwind gut klar, der dort meist weht“, sagte er. Schon jetzt steht fest, dass der 34-Jährige auch nach dem Wochenende den Gesamtweltcup anführen und im Gelben Trikot zur Tournee fahren wird.
Beim Rest des Teams steht nach einer Achterbahnfahrt durch die erste Saisonphase eher Tüfteln auf dem Programm. Vielleicht ist Engelberg dafür der richtige Platz – im Tal der Engel patzte das deutsche Team selten. Ein gutes Omen für die Tournee waren die Resultate allerdings nie. Seit Sven Hannawald 2022 gab es dort keinen Sieg mehr.
SID