IN KÜRZE

von Redaktion

Zverevs Start ins Jahr der großen Ziele

Perth – Ob beim Helikopter-Flug über Rottnest Island, beim Spielen mit den pelzigen Quokkas am Strand oder oberkörperfrei auf dem Trainingsplatz: Die warme Weihnachtszeit im australischen Sommer genoss Alexander Zverev in vollen Zügen. Der Ernst der Tennissaison beginnt für den Weltranglistenzweiten noch früh genug – und die Ambitionen sind riesig.

„Ich bin noch nicht zufrieden“, stellte Zverev im Vorfeld des United Cups, in den der Hamburger am Sonntag (3 Uhr MEZ) mit dem deutschen Team gegen Brasilien startet, klar: „Ich will noch mehr Ziele erreichen und mir noch mehr Träume erfüllen.“ 2025 soll es endlich so weit sein, der erste Grand-Slam-Titel soll her.

Alle Augen auf Littler

London – Luke Littler zuckte beinahe peinlich gerührt mit den Schultern. „Ich habe keinen blassen Schimmer“, entgegnete er in einer britischen TV-Sendung zu Weihnachten auf die Frage, wie viele „Triple 20er“ er in seiner jungen Karriere schon geworfen habe. Über 7000, klärte ihn der Moderator auf – und keine zehn Sekunden später versetzte das Darts-Wunderkind Zuschauer und Fans im Internet mit einer trockenen 180 ins Staunen.

„The Nuke“ (die Atombombe) begeistert, steht mit seinen 17 Jahren schon jetzt im Mittelpunkt der boomenden Sportart. Vor gerade einmal zwölf Monaten war Littler als Debütant sensationell ins WM-Finale gestürmt, zehn Tour-Titel und zahlreiche Fabelrekorde später ist er beim Jahreshöhepunkt im Londoner Ally Pally der Topfavorit – und auf dem Weg zum jüngsten Weltmeister der Geschichte. Am Samstag trifft Littler ab 22:45 auf Ian White.

Weidel ersetzt Voigt

Gelsenkirchen – Biathletin Vanessa Voigt muss wegen Krankheit auch für das Biathlon-Showevent auf Schalke passen. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte, werde stattdessen Anna Weidel gemeinsam mit Justus Strelow im Team Deutschland II an den Start gehen. Voigt hatte zuletzt wegen gesundheitlicher Probleme bereits auf den Massenstart beim Weltcup in Annecy-Le Grand Bornand verzichten müssen, zuvor war sie in diesem Winter zweimal aufs Podest gelaufen.

Das Team Deutschland I bilden planmäßig die zuletzt ebenfalls etwas angeschlagene Franziska Preuß sowie Philipp Nawrath. „Die Leistungen, die die beiden in den ersten Weltcup-Wochen gezeigt haben, und das Trikot der Gesamt-Weltcupführenden sprechen für sich“, sagte Sportdirektor Felix Bitterling: „Und auch unser zweites Team braucht sich mit Sicherheit nicht zu verstecken.“ Beide Mannschaften könnten bei der „tollen Biathlonshow“ gewiss „sportlich eine gute Rolle spielen“. Der Blick gehe „ganz klar nach oben. Wir wollen angreifen, wollen auf dem Podium stehen und so lang wie es geht natürlich auch um eine Siegchance mitkämpfen“, führte Bitterling aus. Sie freue sich nach „erholsamen“ Tagen in der Heimat auf ein „cooles Event“, sagte Preuß: „Im Stadion ist immer eine Megastimmung.“

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