Sand, Sand, Sand – und mittendrin eine Ente! Bei der Rallye Dakar geht es mal wieder kunterbunt zu, auch im Teilnehmerfeld. Das schrägste Gespann bilden dabei sicher die beiden Tschechinnen Barbora Holicka und ihre Beifahrerin Lucie Engova. Unterwegs sind sie in einem uralten Citroën 2CV, genannt Ente, unter dem Namen „Team Duckar“. Cool, wenn auch nicht mit Siegchancen.
Anders als Beifahrer Timo Gottschalk aus Berlin, der mit seinem saudischen Pilot Yazeed Al Rajhi nach dem ersten Teil der Marathonetappe bei der Rallye Dakar die Führung übernommen hat. Das Toyota-Duo lag am Sonntagnachmittag vor dem fünfmaligen Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar), der im Dacia vom Franzosen Edouard Boulanger durch die Wüste Saudi-Arabiens navigiert wird. Die 48-Stunden-Etappe führt über 967 Kilometer rund um Bischa.
Nach einer Nacht in den Biwaks gingen die Teams am Montag den zweiten Abschnitt an. Einen Schreckmoment erlebte Titelverteidiger Carlos Sainz. Der 62 Jahre alte Spanier, Vater des Formel-1-Piloten Carlos Sainz junior (Ferrari), überschlug sich mit seinem Ford, konnte jedoch weiterfahren.
VALERY HACHE/AFP, CHRISTOPHE ENA/DPA