IN KÜRZE

von Redaktion

Olmo-Posse überschattet Flicks Titeljagd

Madrid – Der bevorstehende Trip nach Saudi-Arabien dürfte Hansi Flick ganz gelegen kommen. Bei sommerlichen Temperaturen ein wenig Abstand gewinnen von der leidigen Posse um den Ex-Leipziger Dani Olmo, die nun ein Fall für die Gerichte ist. Und ganz nebenbei geht es bei dem aus Marketinggründen in Dschidda ausgetragenen spanischen Supercup (Barca spielt am Mittwoch im Halbfinale gegen Athletic Bilbao) auch um den ersten Titel der Saison. Auf Olmo und Pau Víctor wird der frühere Bundestrainer aber nicht zurückgreifen können. Am Wochenende verweigerte auch der spanische Fußball-Verband RFEF wie zuvor die Liga dem massiv verschuldeten FC Barcelona die Spielerlaubnis für die beiden Akteure. Am Samstagmorgen habe Flick noch mit Olmo gesprochen. „Dani will für Barca spielen. Wir brauchen Ihn und auch Pau Víctor. Sie sind sehr gute Spieler“, sagte der 59-Jährige: „Wir müssen abwarten.“ Sollte der spanische Europameister Olmo die Spielgenehmigung nicht mehr erhalten, könnte der im Sommer für geschätzte 55 Millionen Euro aus Leipzig gekommene Mittelfeldspieler ablösefrei den Verein wechseln. Interessenten soll es genug geben, darunter der FC Bayern München. In spanischen Medien hieß es, dass der Verein streng genommen das Gehalt Olmos bis zum Ablauf des Vertrages im Jahr 2030 ausbezahlen müsste. Letztlich könne der Fall den Club über 260 Millionen Euro kosten. Die Posse sei auch ein Thema in der Mannschaft, wie Kapitän Ronald Araujo einräumte, der von einer „heiklen Angelegenheit“ sprach.
SID

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