Der Aufreger des Turniers – und für die DFB-Elf das Aus: Das nicht mit einem Elfmeter geahndete Cucurella-Handspiel. © RTL
Alle mal herhören! Bundestrainer Julian Nagelsmann bei einer Kabinenansprache in Frankfurt. © RTL
Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) neben der DFB-Runde um Hans-Joachim Watze. © RTL
München – Teambuilding-Maßnahmen beim SEK, Kabinenansprachen während des Turniers oder der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – die RTL-Doku „Unser Team – Die Heim-EM 2024“ gewährt einen einmaligen Blick hinter die Kulissen der deutschen Nationalmannschaft bei der vergangenen Europameisterschaft. Bevor sie am morgigen Samstag um 20.15 Uhr im Fernsehen läuft, feierte die Dokumentation in München im ARRI-Kino Vor-Premiere. Unter den Gästen waren neben Bundestrainer Julian Nagelsmann auch einige Nationalspieler und ihre Familien.
„Wir hatten einen fantastischen Sommer, in dem ganz Fußball-Deutschland unsere Mannschaft durch das Turnier getragen hat. Auch wenn wir am Ende auf bittere Art und Weise im Viertelfinale ausgeschieden sind, haben wir mit unserem gemeinsamen Fußballfest etwas Großartiges erreicht“ erklärt DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig.
Insgesamt 40 Tage lang begleitete ein Kamerateam das DFB-Team im Rahmen der EM durch Trainingslager, Testspiele und das Turnier und gab den Nationalspielern Raum für authentische Einblicke in ihre Gefühlswelten. Wie gehen die Stars nach Jahren voller Rückschläge im DFB-Dress mit dem unbarmherzigen Druck einer EM vor Heimpublikum um? Wie gelingt es Bundestrainer Julian Nagelsmann aus einem neu zusammengestellten Team innerhalb kürzester Zeit eine verschworene Gemeinschaft zu formen? Und wie reagiert Fußball-Deutschland auf den neuen Spirit der Nationalmannschaft?
Nagelsmann zeigte sich mit dem Filmdokument sehr zufrieden: „Die Heim-EM war trotz des Ausscheidens im Viertelfinale einmalig für uns, weil die Fans uns durch das Turnier getragen haben“, schwelgt der Bundestrainer in Erinnerungen: „Diese Symbiose von Mannschaft und Fans zeigt der Film eindrucksvoll.“
MANUEL BONKE