Am Ende scheinte sogar der Himmel golden für ihn – und Charlie Dalin durfte seinen Triumph auskosten. Der Hochseesegler aus Le Havre hatte nicht nur die zehnte Auflage der Vendee Globe für sich entschieden, er schaffte die Runde um die Welt auch noch so schnell wie niemand zuvor. Nach 64 Tagen, 19 Stunden und 22 Minuten hatte er das Ziel in Les Sables d‘Olonne an der französischen Atlantikküste erreicht. Fast zehn Tage schneller als der bisherige Rekordhalter Armel Le Cleac’h. „„Ich habe noch nie solche Emotionen erlebt, mit dem Tageslicht, das langsam durchbrach, war es unglaublich. Das ist die schönste Zielankunft meiner ganzen Karriere“, sagte Dalin, der um 8.24 Uhr flankiert von einem Bootskorso die Ziellinie überquert hatte.. Der Deutsche Boris Herrmann musste immer wieder Rückschläge verkraften und wird erst zwischen dem 23. und 25. Januar im Ziel erwartet.
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