IN KÜRZE

von Redaktion

Liga-Bosse unter Strom

Frankfurt/Main – So richtig in Feierlaune werden die Klubbosse kaum sein, wenn sie beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Sekt gereicht bekommen. Die Pleite im Polizeikostenstreit noch nicht verdaut, wartet schon der Zoff beim Verteilungskampf um die Medienmilliarden. Hans-Joachim Watzke und Kollegen dürften ziemlich gestresst sein, wenn sie am Donnerstag von ihrem Treffen in der Frankfurter City den kurzen Weg rüber in den Palmengarten wandern.

Einer der Chefs hat so gar kein Verständnis für die Hatz. „Ich kann verstehen, dass alle Klubs sich für ihre Interessen starkmachen und im Hinblick auf die Verteilung für ihre Interessen kämpfen“, sagte DFL-Präsidiumsmitglied Axel Hellmann mit Blick auf die Zusammenkunft der Profivereine: „Aber ich hätte eine außerordentliche Mitgliederversammlung dafür nicht gebraucht. Was soll da rauskommen?“ Der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt glaubt nicht an einen konstruktiven Verlauf der Sitzung unter dem Motto „Diskussion und Beschlussfassung über empfehlende Leitplanken für die Verteilungsdebatte“, deren Einberufung vor allem von den Zweitligisten forciert worden war. Ihm fehle „jegliche Fantasie, wie es zum Konsens kommt zwischen 36 Klubs mit einer Bandbreite von Bayern München bis Jahn Regensburg“, sagte Hellmann der Sport Bild.

Gladbacher Frust

Wolfsburg – Die 1:5-Niederlage beim VfL Wolfsburg macht Borussia Mönchengladbach schwer zu schaffen. In nur einer Woche droht der Tabellenelfte der Fußball-Bundesliga seine gute Ausgangsposition nach der Hinrunde wieder zu verspielen. „Ich kann nicht in die Glaskugel schauen. Ich hoffe nicht, dass das irgendeine Tendenz bedeutet, sondern mehr ein Ausrutscher war“, sagte Trainer Gerardo Seoane. Noch deutlicher wurde Führungsspieler Julian Weigl. „Wir sind schon ein Stück weit auseinandergefallen. Das darf uns nicht passieren. Ich glaube, wir dachten alle, wir sind einen Schritt weiter“, sagte der 29-Jährige.

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