So wirklich freuen konnte sich Roman Rees (li.) nach seinem Comeback im Weltcup nicht. Beim Einzel in Ruhpolding landete er auf Platz 39 – „im Niemandsland“, wie er sagt. „Ich konnte mich leider nicht großartig präsentieren“, sagte der frustrierte Rees, der es zum Saisonauftakt nicht in den Weltcup-Kader schaffte. Insbesondere waren die Ski ein Rätsel: „Ich konnte am Berg einige überholen, aber bergab kam ich gar nicht auf Speed.“ Bezeichnend: Der 31-Jährige war beim Sieg des Norwegers Vebjoern Soerum (re.) nach Justus Strelow (11. Platz), Johannes Kühn (17.) und Philipp Nawrath (22.) nur der viertbeste Deutsche. Ob er in der Staffel am Freitag (14.20 Uhr) nochmal zum Einsatz kommt hält Rees für unwahrscheinlich.
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