Straffen, Männer! Haching-Trainer Heiko Herrlich. © IMAGO
Unterhaching – Bei der SpVgg Unterhaching hoffen die Verantwortlichen auf eine Trendwende in der Rückrunde, die für das Schlusslicht der 3. Liga mit einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund II startet (Samstag, 14 Uhr). „Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft lebt“, sagte der neue Cheftrainer Heiko Herrlich.
Für die seit 15 Ligaspielen sieglosen Hachinger gilt es, sechs Punkte auf das rettende Ufer aufzuholen. „Wir müssen bei eigenen Möglichkeiten noch konzentrierter vorgehen“, sagt Herrlich zum Thema die Abschlussschwäche. Der einstige Champions League-Sieger möchte zum Jahresauftakt auf diejenigen Spieler setzen, die beim 1:4 bei der Generalprobe gegen Regensburg auf dem Feld standen.
Viel mehr als auf altbewährtes Personal zu setzen, bleibt dem 53-Jährigen auch nicht übrig. Neuzugänge sind weiterhin nicht in Sicht. „Ich gehe davon aus, dass keiner mehr kommt“, sagte Herrlich.
Der bisherige Kader, der beim Rückrundenstart mit den drei Rückkehrern Tim Knipping, Max Lamby und Luc Ihorst verstärkt werden könnte, soll also den Klassenerhalt meistern. „Jeder ist bereit für einen Angriff“, formuliert es Sportdirektor Markus Schwabl optimistisch.
ROBERT M. FRANK