Defensivallrounder: Finn Fuchs. © IMAGO
Durchsetzungsstark: U 19-Talent Clemens Lippmann. © IMAGO
München – Dreierkette oder NLZ-Power? In akuter Personalnot denkt Argirios Giannikis über grundlegende Änderungen in seiner Hintermannschaft nach. Es gebe „zwei Optionen“, auf den Verteidigerschwund zu reagieren, sagte der 1860-Coach am Donnerstag. „Die eine Möglichkeit ist, dass wir ein anderes System spielen“, deutete er Dreierketten-Pläne an. Der Ausfall beider Rechtsverteidiger (Danhof, Reich) könne aber auch mit einer jugendlichen Jobvertretung aufgefangen werden: „Dulic oder Lippmann – beide können das spielen. Diese beiden Optionen haben wir Stand jetzt. Und für eine von beiden werden wir uns entscheiden.“
Neben besagtem Clemens Lippmann haben auch andere NLZ-Talente die Chance, die Reise ins Saarland mitzumachen, zum Beispiel U 19-Kapitän Lasse Faßmann, der als gelernter Innenverteidiger besonders gefragt sein könnte – oder Finn Fuchs, der hinten als gelernter Linksverteidiger überall spielen kann. „Wir werden definitiv mit 20 Mann nach Saarbrücken fahren“, sagte Giannikis: „Es ergibt Sinn, den Kader positionsspezifisch aufzufüllen.“ Und ob „Lippi“, „Fuchsi“ oder Faßmann – die letzten zwei Wochen hätten gezeigt, „dass die Jungs Potenzial haben, dass sie eine Zukunft bei 1860 vor sich haben“.
Seine Ankündigung trotz der Ausfälle von Verlaat, Schifferl, Reich, Bangerter, Danhof, Kozuki und Deniz: „Wir werden auch in dieser Konstellation maximal konkurrenzfähig sein.“ Zumal Marco Hiller (Magen-Darm) und Thore Jacobsen (Grippe) nach auskurierten Infekten im Geheimtraining am Donnerstag wieder voll belastbar gewesen seien.
ULK