IN KÜRZE

von Redaktion

Mike Tullberg. © Thissen/dpa

„Sabber im Mund“: Tullbergs Plan für den BVB

Dortmund – Fußball kann so einfach sein, und genau das will der Mann für ein Spiel den Dortmunder Profis vermitteln. „Mit Sabber im Mund und Messer zwischen den Zähnen“ soll der BVB den Ball jagen, sagt Mike Tullberg, der Interimscoach für das wichtige Spiel gegen Werder Bremen: „Wenn die Fans das sehen, dann haben wir 81.000 gegen 11.“ Harte Arbeit, Heimvorteil, Instinktfußball – Tullberg setzt auf simple Lösungen an seinem großen Tag. Nach der Entlassung Nuri Sahins blieben ihm nur drei Tage zur Vorbereitung auf sein wohl einziges Spiel als Cheftrainer. Dem Dänen soll zwar nicht die Zukunft gehören, seine Verantwortung mit Blick auf die Rest-Saison ist dennoch ziemlich groß: Gewinnt Dortmund auch am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Werder nicht, dann sind die Champions-League-Plätze wohl für längere Zeit nicht mehr in Sicht. Tullberg (39), bislang für die U19 des BVB verantwortlich, steht für aktives Spiel und Initiative. Dinge also, die das Dortmunder Stadion in einem Spiel gegen Bremen ohnehin erwartet. Wichtigstes Ziel sei es aber zunächst, wieder „Energie in die Mannschaft zu bekommen, damit sie sich zerreißt und befreit Fußball spielt“.

Skispringen: Schmid verliert Gelbes Trikot

Yamagata – Skisprung-Weltmeisterin Katharina Schmid hat beim Weltcup im japanischen Yamagata ihr schlechtestes Saisonergebnis eingefahren und damit das Gelbe Trikot verloren. Am Berg Zao kam die Oberstdorferin am Freitag nicht über Platz 16 hinaus und landete erstmals in diesem Winter außerhalb der Top 10. Mit ihrem fünften Saisonsieg übernahm die Slowenin Nika Prevc die Führung im Gesamtweltcup. Die Titelverteidigerin liegt nun knapp vor Schmid, die schon zum Auftakt der Japan-Tournee in Sapporo zweimal das Podest klar verpasst hatte. „Katharina kämpft irrsinnig mit ihrer Anfangsposition.“, sagte Bundestrainer Heinz Kuttin. Beste Deutsche war Agnes Reisch (Isny), die als Vierte ihr bestes Weltcupergebnis einstellte und ihren bemerkenswerten Aufwärtstrend fortsetzte. Selina Freitag (Aue) wurde Neunte. In Yamagata geht es am Samstag (8.30 Uhr) mit einem „Super Team“-Wettbewerb weiter, den Reisch und Freitag für Deutschland bestreiten.

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