Gegen Wolfsburg spielt der EHC halt am liebsten

von Redaktion

Wolfsburg/München – Zweites Spiel für Don Jackson als Nothelfer beim EHC Red Bull München – und sein erster Dreier. Am Donnerstag hatte der 68-Jährige bei seinem Comeback an der Bande in Berlin einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen erlebt, am Sonntag ließ sein Team in Wolfsburg ein in regulärer Spielzeit erzieltes 4:1 (2:0, 0:1, 2:0) folgen. Der Altmeister gönnte sich ein wissendes Schmunzeln.

Freilich: Wolfsburg ist ein Club, der den Münchnern liegt. Zwar nehmen die Begegnungen meist einen engen Verlauf, doch meist gewinnt der EHC – bei den vergangenen sieben Malen war es so. Die Siegesserie war noch unter Jacksons Nachfolgern oder aus heutiger Sicht Vorgängern Toni Söderholm und Max Kaltenhauser zustande gekommen.

Für die Grizzlys war der EHC auch am Sonntagabend ein nicht zu greifender Gegner. Zwar eröffneten die Niedersachsen die Partie mit einem Pfostenschuss von Andy Miele nach weniger als 30 Sekunden, doch nach zwölf Minuten waren sie dann zweimal auskombiniert worden von ihren Gästen. Die spielten direkte Pässe, die Taro Hirose (4.) und Chris DeSousa (12.) verwerteten. DeSousa gelang noch das 3:1 (45.), Filip Varejcka das Empty-Net-Tor zum 4:1 (58.).
GÜK

Artikel 1 von 11