Auf Nummer sicher für die Playoffs

von Redaktion

Reaktion auf „kurze Bank“: Rosenheim holt noch einen kanadischen Torhüter

Rosenheim – Die Starbulls-Spieler überraschen ihren Trainer Jari Pasanen immer wieder: Manchmal, wie bei der 2:3-Niederlage in Regensburg, durch unnötige Fehler, die der Rosenheimer Coach auch unverblümt anspricht, aber immer wieder durch den absoluten Willen, Spiele zu drehen. So passiert am Sonntag gegen die Blue Devils Weiden – bis zur Partie in Rosenheim das drittbeste Team der letzten 15 Spiele. Mit 0:2 lagen die Rosenheimer im Rückstand, verkürzten vor dem letzten Drittel auf 1:2 und überfuhren Weiden im Schlussabschnitt mit 4:0 Toren. Und das, obwohl den Starbulls im letzten Abschnitt acht Spieler fehlten (Oskar Autio, Dominik Tiffels, Dominik Kolb, Max Vollmayer, Tobias Beck, Norman Hauner, Stefan Reiter und Fabjon Kuqi).

„Hut ab, was die Mannschaft in den letzten Wochen leistet und das mit einer so kurzen Bank. Riesenkompliment an die Truppe“, lobt Pasanen. Der Deutsch-Finne hob seinen jungen Torhüter Patrik Mühlberger hervor, der wie schon in Regensburg den kranken Oskar Autio ersetzte. „Er hat sein bestes Spiel für uns gemacht“, sagt Pasanen. Autio wird zwar in Kürze wieder spielen können, trotzdem haben sich die Starbulls auf dem Transfermarkt nach einem neuen ausländischen Torhüter umgesehen und sind fündig geworden. Bereits am Sonntag saß der 27–jährige Kanadier Cody Porter auf der Tribüne, er unterschrieb einen Vertrag für die restliche Saison. Mit dieser Verpflichtung wollen die Starbulls auf Nummer sicher für die Playoff-Runde gehen, denn Straubing wird Förderlizenz Torhüter Pascal Seidel wahrscheinlich selbst benötigen. Die Verpflichtung von Porter ist ein Zeichen an Fans, Sponsoren und Spieler, dass man so weit wie möglich kommen will.
HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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