KOMMENTAR

Barkley gegen Chiefs-Dynastie

von Redaktion

Ob der Besitzer der New York Giants mittlerweile unter starken Schlafstörungen leidet? John Mara hatte im Sommer seinem Manager, als es in die heiße Verhandlungsphase um die Zukunft des Star-Running-Backs Saquon Barkley ging, gesagt: „Ich werde nur schwer schlafen können, wenn Saquon nach Philly geht.“ Genau dorthin, zu einem Divisionsrivalen, ist Barkley gewechselt, weil ihm die Giants kein ansprechendes Gehalt angeboten haben – selber Schuld. Die Eagles zahlen dem 27-Jährigen nun 37,75 Millionen US-Dollar über drei Jahre. Geld, dass sich schon jetzt auszahlt. Denn Barkley dominiert hinter der ohnehin eindrucksvollen Offensive Line der Eagles, avancierte zum Rushing-Leader der NFL und durchbrach als neunter Spieler der NFL-Geschichte die 2000-Yard-Marke. Und wichtiger noch: Er steht mit Philly im Super Bowl, die Giants kamen nicht einmal in die Playoffs.

Nun geht es gegen eine der besten Defense der Liga und gegen eine noch nie da gewesene Dynastie. Für die Kansas City Chiefs um Patrick Mahomes ist es seit 2020 der fünfte Super-Bowl-Trip, drei Ringe hat Mahomes bereits. Aber Philly kann gegen große Namen: 2017 biss sich sogar der große Tom Brady die Zähne aus, in den Jahren davor und danach gewann er mit den Patriots den Titel. Jetzt kann vor allem Saquon Barkley Travis Kelce und Taylor Swift die Party ganz schön verderben.

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