Hört er auf? Verlängert er noch ein Jahr? Thomas Müller lässt seine Zukunft weiter offen. © Hoppe/dpa
München – Thomas Müller will seine weitere Zukunft beim FC Bayern München nicht von einem möglichen neuen Finale dahoam am 31. Mai in der Allian Arena abhängig machen. „Nein, das muss sich einfach vom Gefühl heraus in den nächsten Monaten entwickeln. Der Verein gibt mir da bisher sehr viel Freiheit“, sagte der Routinier vor dem Bratislava-Spiel. „Ich habe mich relativ klar und dann doch wieder unklar dazu geäußert, weil es eben noch nicht klar ist“, witzelte der 35-Jährige.
Der Vertrag von Müller, der fast ein Vierteljahrhundert beim FC Bayern ist, läuft am Saisonende aus. Sportvorstand Max Eberl hatte erklärt, dass die Club-Ikone praktisch selbst über eine Vertragsverlängerung entscheidet. „Das Wohl und Wehe des FC Bayern wird nicht davon abhängen, ob ich meinen Vertrag verlängere oder nicht. Da sind andere Personalien erst einmal wichtiger, auch mit Blick auf die Zukunftsausrichtung des Vereins“, sagte der Weltmeister von 2014. „Es kann ein Baustein sein, aber nicht der alles entscheidende.“
In einem von einer KI erstellten Video-Clip, der im Internet kursiert, wird Müller als neuer Spieler von RB Leipzig präsentiert. „Ich finde es grundsätzlich lustig, aber bei der Tragweite bin ich immer ein bisschen skeptisch. Wenn jemand schnell über das Video drüberschaut, hat er vielleicht eine falsche Information“, sagte Müller. „Da gibt es ganz andere Themen als einen Fußball-Transfer. Witzig war es in dem Fall aber schon.“
Zumal ihn ausgerechnet Jürgen Klopp, der seit Jahresbeginn als Head of Global Soccer für Red Bull im Einsatz ist, in dem fiktiven Video verpflichtet. „Wir waren ja doch jahrelang auch Konkurrenten in der Bundesliga“, sagte Müller mit Blick auf Klopp.
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