Ertragreiche Berlin-Reise

von Redaktion

Herrschinger Sechs-Punkte-Trip – Dachau: Bye, bye Playoffs?

Herrsching/Dachau – Berlin war mal wieder eine Reise wert für die WWK Volleys Herrsching. Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte, 6:0 Sätze. „Ich bin einfach nur happy“, fasste Cheftrainer Thomas Ranner das Wochenende kurz und knapp zusammen. Mussten sich die Herrschinger beim 3:0 (34:32, 25:23, 25:22) bei Schlusslicht VCO Berlin mächtig strecken, reichte in Königs Wusterhausen eine solide Leistung. Das 3:0 (25:23, 25:21, 25:20) war zu keiner Zeit in Gefahr. In der Tabelle festigten die Herrschinger ihren vierten Platz.

Überragender Mann des Wochenendes war Jannes Wiesner. Der 21-Jährige wurde sowohl am Samstag als auch am Sonntag zum wertvollsten Spieler gekürt, jeweils an ehemaligen Wirkungsstätten. In Berlin gelangen Wiesner stolze 28 Punkte, in Königs Wusterhausen zwar „nur“ 14, in der Annahme war Wiesner jedoch eine echte Bank.

Die Nachwuchs-Schmetterer des VCO Berlin forderten den Favoriten vom Ammersee ordentlich. Sechs Satzbälle ließen die Youngsters im ersten Satz ungenutzt. Herrsching steigerte sich und vermied letztlich eine Blamage. In Königs Wusterhausen waren die Herrschinger vom ersten Ballwechsel an voll bei der Sache und holte sich im Schnelldurchgang den zweiten Sieg binnen 21 Stunden.

Für den ASV Dachau dürfte der Play-off-Zug nach dem 0:3 (22:25, 21:25, 17:25) bei der FT 1844 Freiburg endgültig abgefahren sein. Angesichts der personellen Schieflage war nicht mehr drin. „Wir haben es nicht geschafft, die sich uns bietenden Chancen zu nutzen“, sagte Cheftrainer Patrick Steuerwald. In den ersten beiden Sätzen wäre die Chance dagewesen, meinte er. Jedoch leisteten sich die Dachauer zu viele Aufschlagfehler. In allen drei Sätzen rannten die ASV-Volleys der Musik hinterher. Den Breisgauern, dem Überraschungsteam der Saison schlechthin, reichte eine solide Leistung, um die drei Siegpunkte einzuheimsen.
DIRK SCHIFFNER

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