SUPER BOWL

Aller guten Dinge sind drei

von Redaktion

Mahomes will historischen Sieg – Philadelphia hat was dagegen

Bei den Grammys abgeräumt, ab zum Super Bowl: Kendrick Lamar. © IMAGO/Octavio Guzmán

Spielstätte: Caesars Superdome. © IMAGO

Quarterback Patrick Mahomes liefert in entscheidenden Momenten ab. © IMAGO/Winters

Tight End Travis Kelce mit Partnerin Taylor Swift © IMAGO/JON ROBICHAUD

New Orleans – Historisch wird es in New Orleans allemal, da ist es gleich, ob den Kansas City Chiefs im Super Bowl LIX tatsächlich der Three-Peat gelingt. Erstmals sitzt ein amtierender US-Präsident beim Spektakel auf der Tribüne, zum siebten Mal ist der Superdome in Louisiana Schauplatz des Finals der National Football League. Und auch sportlich ist ordentlich Feuer drin, Herausforderer Philadelphia Eagles winkt eine Revanche.

Im 57. Super Bowl hatten die Chiefs um Quarterback Patrick Mahomes die Eagles geschlagen, nach einem weiteren Triumph im Vorjahr soll sich für den Titelverteidiger bei Nummer 59 der Kreis schließen. Sollte Kansas City als erstes Team zum dritten Mal nacheinander das „Big Game“ gewinnen, würden die Duelle mit Philadelphia den Start- und Schlusspunkt markieren. Ein solcher Hattrick war nicht einmal den über zwei Jahrzehnte dominierenden New England Patriots um Legende Tom Brady gelungen.

Auch diesmal richten sich die Blicke eines Multimillionenpublikums auf das größte Einzelsportereignis der Welt. Um die 100.000 Fans werden in der Stadt erwartet, das Sporthighlight erhielt von der Homeland Security beim Special Event Assessment Rating (SEAR) die höchste Stufe (Level 1), nachdem am Neujahrstag ein Amokfahrer im French Quarter in eine Menschenmenge gerast war. Dass sich nun auch noch Donald Trump angekündigt hat, macht die Arbeit für die Sicherheitskräfte nicht einfacher.

Als die Chiefs 2020 ihren ersten Titel mit Mahomes holten, gratulierte Trump der Franchise. „Ihr habt den Bundesstaat Kansas toll repräsentiert“, schrieb der Republikaner bei Twitter in seiner ersten Amtszeit. Naja, Kansas City liegt in Missouri. Trump drückt den Chiefs die Daumen, Mahomes sei ein „Gewinner“, sagte der 78-Jährige zuletzt im Oval Office. Der Lobgepreiste fand die Wertschätzung „cool“.

Auf dem Spielfeld dürfte es spannend zugehen – das Duell ist recht offen. „Wir wollen einfach rausgehen und das Spiel gewinnen“, sagte Mahomes mit Blick auf den Showdown in der Nacht zu Montag (0.30 Uhr/RTL und DAZN). Es gehe nicht nur darum, die Eagles zu schlagen, sondern auch „alle anderen“.

Im Blickpunkt steht bei den Chiefs neben Mahomes auch Tight End Travis Kelce, bei den Eagles wird es sehr auf Quarterback Jalen Hurts und Running Back Saquon Barkley ankommen, die ihre Gegner regelmäßig mit starkem Laufspiel in Schwierigkeiten bringen. Philadelphia überrannte die Washington Commanders im Halbfinale regelrecht.

Aber es geht am besonderen Abend natürlich nicht nur Football. Trump-Gegnerin Taylor Swift wird wieder viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, der Popstar unterstützt Lebenspartner Kelce aus einer Loge und ist erneut nicht Star der Halbzeitshow. Diese Rolle bekommt Rapper Kendrick Lamar, der bei seinem großen Auftritt eine „Geschichte erzählen“ will. Der 37-Jährige verriet zwar nicht viel, kündigte aber an, das Publikum zum „Nachdenken“ anregen zu wollen. Post Malone tritt bei der Tailgate Party vor der Arena auf.

Die TV-Werbung ist diesmal teuer wie nie. Der US-Sender Fox kassiert wohl Rekordeinnahmen, Medienberichten zufolge liegen die Preise für 30-sekündige Spots in Spielunterbrechungen bei bis zu acht Millionen Dollar.
SID

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