IN KÜRZE

von Redaktion

Mathias Gidsel. © Stache/dpa

Skeleton: Grotheer ohne EM-Medaille

Lillehammer – Olympiasieger Christopher Grotheer ist beim Weltcupfinale der Skeletonis in Lillehammer nur auf Rang neun gefahren. Dennoch reichte es für Platz drei im Gesamtweltcup. Nach seiner verletzungsbedingten Absage für das Rennen in Sigulda hatte er ohnehin kaum Chancen auf den Gesamtsieg, auch wenn der 32-Jährige vom BRC Thüringen als einziger Athlet vier Saisonsiege in diesem Winter schaffte. „Ich bin total unzufrieden mit den Startzeiten, kann es mir auch nicht richtig erklären, denn ich habe in den letzten Wochen gut trainiert“, sagte Grotheer, der in der EM-Wertung Vierter wurde.

Handball-Energiebüdel Gidsel will mehr

Berlin – Mathias Gidsel rannte und ließ reihenweise seine Gegner stehen – Ermüdungserscheinungen? Keineswegs. „Ich will jede Minute spielen“, beteuerte er mit fast schon kindlicher Freude am Sportschau-Mikrofon. Bei der WM faszinierte der dänische Ausnahmespieler mal wieder die Handballwelt, nun greift er mit den Füchsen Berlin erneut in den Titelkampf ein – mit offenbar grenzenloser Energie. Wie Gidsel nahezu spielend leicht Topleistungen wie am Fließband abruft und dabei die auch berechtigten Diskussionen um überspielte Profis scheinbar konterkariert, ist selbst den Verantwortlichen ein Rätsel. „Dafür müsste ich in seinen Körper reinschauen können, um zu sehen, wie er das jede Woche aufs Neue macht“, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning und lachte. Dass der wendige Rückraumspieler beim Liga-Restart der Berliner am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn) gegen den 1. VfL Potsdam in den Schongang schaltet? Unwahrscheinlich.

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