Nach Frankfurt nun Iserlohn: Franz Fritzmeier. © IMAGO
Iserlohn – Eishockey ist schnelllebig. Vorige Saison war Doug Shedden der Retter der Iserlohn Roosters, er gab seinen Job in der Slowakei auf und trieb den damals abgeschlagenen Tabellenletzten der DEL noch zum sicheren Klassenerhalt. Knapp ein Jahr später ist der feurige Kanadier (63) selbst Geschichte: Vor dem Endspurt in der Liga übernimmt Franz Fritzmeier. Der 44-Jährige aus Bad Tölz war in Iserlohn als Sportdirektor gerade erst eingestiegen – nun gibt er zusätzlich noch den Trainer. Das Spiel kennt er aus Frankfurt: Auch bei den Löwen sprang er 2024 in Zweitfunktion ein. Und wie Shedden in Iserlohn gelang es ihm, den Abstieg in die DEL2 zu vermeiden. Danach allerdings trennten Frankfurt und Fritzmeier sich; vor dem Arbeitsgericht erfolgte ein Wiedersehen.
In den DEL-Abstiegskampf sind neben Iserlohn noch Augsburg und Düsseldorf verwickelt. In Augsburg steht ebenfalls der Sportdirektor (Larry Mitchell) an der Bande, lediglich Düsseldorf hat den Trainer nicht gewechselt, setzt nach wie vor auf Steven Reinprecht.
Doch selbst in höheren Sphären leben Trainer gefährlich: München wechselte schon zweimal und ist zu Altmeister Don Jackson zurückgekehrt, und in Straubing war nach über sieben Jahren Schluss für Tom Pokel, weil auf einmal die Teilnahme an den Pre-Playoffs in Gefahr geriet. Bei den Niederbayern steht Craig Woodcroft vor seinem Debüt.
GÜK