Bayerns Abwehr geht am Stock

von Redaktion

Kim und Upamecano angeschlagen – kriegt Stanisic seine Chance?

In Rotterdam sah die Innenverteidigung nicht gut aus. © IMAGO

Kämpfen sich durch: Dabei haben Minjae Kim (l.) und Dayot Upamecano Schmerzen. © Simon/Imago

München – Minjae Kim und Dayot Upamecano sind in der Innenverteidigung des FC Bayern gesetzt – selbst mit Schmerzen. Seit dem 3:3 Anfang Oktober in Frankfurt plagt den Südkoreaner eine Achillessehnenentzündung. Zeit für Schonung hätte es in den vergangenen Wochen mit Spielen gegen Teams wie Slovan Bratislava oder Holstein Kiel theoretisch gegeben.

Coach Vincent Kompany möchte aber auf sein Abwehrmonster, das am Sonntag aufgrund stärkerer Schmerzen im Mannschaftstraining fehlte, nicht verzichten. Schon gar nicht am Mittwoch (21 Uhr) in den Playoffs der Champions League bei Celtic Glasgow.

Muss Kim also wieder auf die Zähne beißen? Offen. Sowohl bei ihm als auch bei Upamecano gibt es nach unseren Informationen die Überlegung, ihm eine Pause zu geben. Der Franzose stand aufgrund von Rücken- bzw. Beckenbeschwerden Ende Januar beim 2:1 in Freiburg nicht im Kader. Nun soll der Innenverteidiger, mit dem Bayern vorzeitig verlängern möchte, über neue Schmerzen klagen.

„Upa und Minjae haben das Vertrauen extrem genutzt und haben bisher eine sehr gute Saison gespielt. Natürlich hätten wir ihnen das ein oder andere Spiel gerne eine Pause gegeben. Aber es ging nicht. Wie sehr sie jetzt Schmerzen haben, habe ich sie nicht gefragt“, sagte Sportvorstand Max Eberl am Dienstagnachmittag.

Möglich, dass Josip Stanisic in Glasgow in die Startelf rutscht. Auch Eric Dier könnte eine Option sein. Neuzugang Hiroki Ito ist nach zwei Mittelfuß-OPs erstmals im Kader.
PK, BOK, HLR

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