IN KÜRZE

von Redaktion

Handballerin Jemima Kabeya verstorben

München – Die Handball-Welt trauert: Frankreichs Junioren-Nationaltorhüterin Jemima Kabeya ist im Alter von nur 21 Jahren verstorben. Die Todesursache ist bislang unklar. „Der Verlust eines so strahlenden und lebendigen jungen Lebens ist eine unbeschreibliche Tragödie“, erklärte Weltverbandspräsident Hassan Moustafa. Auch ihr Verein Handball Plan-de-Cuques würdigte Kabeya als „eine talentierte Torhüterin, eine vorbildliche Teamkollegin und eine fröhliche junge Frau von großer Freundlichkeit“. Kabeya hatte 2022 mit Frankreich an der Junioren-WM teilgenommen und zählte in dieser Saison mit 78 Paraden zu den besten Torhüterinnen der französischen Liga. Erst kürzlich hatte sie ihren Vertrag um zwei Jahre verlängert. „Ihr tragischer Tod versetzt die gesamte Handball-Familie in Trauer. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihren Eltern“, sagte Nodjialem Myaro, Präsidentin der französischen Frauenhandball-Liga.

Sabally scheitert im neuen Format

Dallas – Die deutsche Basketballspielerin Satou Sabally hat im Eins-gegen-Eins-Turnier der neuen US-Profiliga Unrivaled den Sprung in die Halbfinals verpasst. Nach einem Freilos in der ersten Runde scheiterte die Berlinerin im Viertelfinale mit 8:12 gegen Arike Ogunbowale, nachdem sie zuvor DiJonai Carrington besiegt hatte (11:4). In der Premierensaison der Liga, die bis Mitte März läuft, kämpfen 36 Spielerinnen um einen Anteil an den 350 000 Dollar Preisgeld. Sabally tritt für Phantom BC an, nachdem sie von den Dallas Wings zu den Phoenix Mercury in der WNBA gewechselt ist.

Lippmann greift mit Bock an

Hamburg – Auf sie wird im Sommer ganz besonders geschaut: Louisa Lippmann und Linda Bock gehen in ihre erste gemeinsame Saison im Beach-Volleyball. Lippmann, die bislang mit Olympiasiegerin Laura Ludwig spielte, findet sich nun in einer neuen Rolle als erfahrene Führungsspielerin wieder. „Meine Rolle hat sich geändert, ich muss lernen, wie ich meine Erfahrungen richtig weitergebe“, sagt die 30-Jährige. Bock, die nach einer schweren Kreuzbandverletzung den Wechsel vom Hallen- zum Beach-Volleyball vollzog, bringt große Motivation und eine Menge Engagement mit. Sie bezeichnet Lippmann humorvoll als „den alten Hund“, während sie sich selbst als „Welpen“ sieht. Ihr gemeinsames Ziel ist klar: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Aber zunächst steht in diesem Jahr die Qualifikation für die EM im August in Düsseldorf und die WM im November im australischen Adelaide an. Anfang kommender Woche geht es ins Trainingslager nach Teneriffa.

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