IN KÜRZE

von Redaktion

Bahnrad-EM: Gold und Silber

Heusden-Zolder – Gold und Bronze zum Auftakt: Das deutsche Bahnrad-Nationalteam hat bei den Europameisterschaften im belgischen Heusden-Zolder einen Auftakt nach Maß hingelegt. Tim Torn Teutenberg krönte sich am Montag zum zweiten Mal zum Champion im Ausscheidungsfahren, kurz darauf feierten Lea Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Clara Schneider im Teamsprint der Frauen die Bronzemedaille. Der 22-jährige Teutenberg triumphierte vor Portugals Rui Filipe Alves Oliveira und Lokalmatador Jules Hesters. Bereits 2023 hatte Teutenberg in dieser Disziplin Gold geholt, damals in Grenchen/Schweiz. Die Teamsprinterinnen und mehrmaligen Weltmeisterinnen Grabosch und Friedrich sind erst kürzlich nach ihrer Pause nach Olympiabronze wieder zurückgekehrt. Im Kampf um Platz drei besiegte man Polen.

Dresdner Profi sorgt für Schockmoment

Dresden – Eishockey-Profi Dane Fox ist vom Schlittschuh eines Gegners am Kopf getroffen worden und hat sich dabei eine blutige Schnittwunde zugezogen. Anschließend musste der Spieler der Dresdner Eislöwen ins Krankenhaus. Der Kanadier sei aber ansprechbar und konnte auch selbst das Eis verlassen, wie sein Club mitteilte. „Was für ein Kämpfer! Foxy ist raus aus dem Krankenhaus“, hieß es später in einem Post bei Facebook. Dazu stellte der Club ein Foto von Fox mit einem großen Pflaster über dem linken Auge.Wegen des Vorfalls und der Blutspuren auf dem Eis wurde das zweite Drittel der Partie des Spitzenreiters der DEL2 gegen den EV Landshut am Dienstagabend früher beendet. Die 19 verbleibenden Sekunden wurden zu Beginn des dritten Drittels nachgeholt. Die Sachsen holten sich auch ohne ihren Topscorer den Sieg mit 3:2 nach Verlängerung.

Felix Sturm vor der Rückkehr

Berlin – Ein wilder Schrei entfuhr Felix Sturm, als er immer wieder zuschlug. Einmal, zweimal, dreimal, viermal. Und plötzlich erkannte sich der fünfmalige Box-Weltmeister, der nach all den Skandalen und im stolzen Alter von 46 Jahren wieder vom Titel träumt, in dem Sandsack wieder, der trotz all der Hiebe ruhig vor ihm pendelte. „Das Leben ist wie ein Sandsack. Manchmal wird auf einen eingeprügelt“, sagt der Mann, der in den vergangenen Jahren vor allem abseits des Rings für Schlagzeilen sorgte, sogar im Gefängnis saß, aber letztlich zurückkehrte. So auch jetzt. Wenn Sturm am Samstag bei seinem nächsten Comeback in Neu-Ulm gegen den unbekannten Benjamin Blindert aus Euskirchen trifft, ist das nur der erste Schritt eines Plans, der idealerweise mit einem WM-Gürtel endet.

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