Lange stabil, dann wackelig

von Redaktion

Die Bayern in der Einzelkritik: Abwehr mit Licht und Schatten

Halt! Dayot Upamecano lässt Adam Idah nicht entwischen. Bayerns Verteidiger zeigte zunächst eine starke Partie und leitete einen Treffer mit ein. © AFP

Ohrenbetäubender Lärm im Celtic Parc – doch der FC Bayern hielt der „grünen Hölle“ stand. Die Einzelkritik.

Manuel Neuer: Anders als sein Gegenüber Kasper Schmeichel hatte Neuer nicht wirklich viel Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Note: 3

Konrad Laimer: Zwar ließ der Österreicher seine fußballerischen Defizite in einigen Aktionen wieder durchblitzen, dafür ackerte er als Rechtsverteidiger unermüdlich die Außenlinie rauf und runter.

Note: 3

Dayot Upamecano: Defensiv ließ „Upa“ gegen die quirligen Schotten wenig anbrennen, seine beste Aktion hatte er jedoch in der Vorwärtsbewegung: Der Innenverteidiger war es nämlich, der Olise vor seinem Treffer steil schickte und dadurch als Vorbereiter glänzte.Note: 3

Eric Dier: In den meisten Situationen präsentierte sich der Engländer beim Gastspiel auf der Insel hellwach, die eine oder andere Unsicherheit ließ sich aufgrund der mangelnden Spielpraxis jedoch nicht vermeiden. Dier durfte statt Minjae Kim ran, den seine Achillessehne aktuell zu sehr plagt.

Note: 3

Raphael Guerreiro: Häufig in seinen Aktionen zu lässig und verspielt. Eine verlässliche Konstante wird der Portugiese auf dieser Position wohl nie werden.Note: 4

Joshua Kimmich: Ließ sich im Spielaufbau häufig zwischen die Inneverteidiger fallen und war auch sonst fast überall auf dem Spielfeld zu finden. So richtig konnte er dem Spiel seinen Stempel jedoch nicht aufdrücken.Note: 3

Leon Goretzka: Der Sommer-Verkaufskandidat Nummer eins des FC Bayern erhielt in Glasgow mal wieder den Vorzug vor Youngster Aleksandar Pavlovic im Mittelfeld. Einen wirklichen Mehrwert bot Goretzka den Münchner mit seiner Spielweise jedoch nicht. Note: 4

Michael Olise: Wenn der junge Franzose mal mit Tempo ins Dribbling kam, war er nur schwer zu bremsen. Wie bei seinem Treffer zum 1:0, als Olise nicht lange fackelte und abzog. Allerdings gelingen ihm solche Aktionen noch zu selten.

Note: 2

Jamal Musiala: Gegen die giftigen und körperlich resoluten Schotten hatte der Ausnahmedribbler einen schweren Stand. Trotzdem schaffte er es immer wieder, mit seinen Drehungen Räume zu kreieren und den einen oder anderen Angriff dadurch einzuleiten. Note: 3

Leroy Sané: Engagierter Auftritt des Linksfuß – sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung. Sané ging keinem Zweikampf aus dem Weg und war auch so gut wie immer anspielbar. Er hatte deutlich mehr Aktionen als Flügel-Kollege Olise. Note: 3

Harry Kane: So eiskalt wie sich der Kapitän der englischen Nationalmannschaft bisher vom Elfmeterpunkt präsentiert, so häufig zeigt er beim „gewöhnlichen“ Torabschluss Nerven. Gegen Celtic ließ der Stürmer einige Hochkaräter liegen, der Knoten platzte erst mit seinem Tor zum 2:0.Note: 3

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