Volleyball: Berlin steht unter Druck

von Redaktion

Berlin – Die Berlin Recycling Volleys stehen nach einer überraschenden Niederlage in der Champions League mächtig unter Druck – doch beim deutschen Serienmeister lässt man sich von dem Rückschlag im deutschen Duell um das Viertelfinale nicht aus der Ruhe bringen. „Das Spiel an sich war ein echter Fight“, gab Kapitän Ruben Schott nach dem dramatischen 2:3 gegen die SVG Lüneburg zu: „An der Ausgangslage hat sich nicht viel verändert. Wir fahren zurück nach Berlin und müssen das Spiel gewinnen, wie vorher auch. Dabei können die zwei Sätze noch wichtig werden.“

Im Vorfeld des Play-off-Hinspiels schienen die Rollen eigentlich klar verteilt. In der Bundesliga thront Berlin mit 20 Siegen aus 20 Spielen unangefochten an der Tabellenspitze. In der Königsklasse behielten die Norddeutschen in ihrer Arena jedoch die Oberhand am Ende eines Schlagabtausches, der erst mit einem 27:25 im Tiebreak (normalerweise bis 15 Punkte) endete. „Ich bin überwältigt von der Art und Weise, wie aufopferungsvoll die Jungs gekämpft haben“, sagte Bernd Schlesinger, Sportlicher Leiter und Co-Trainer der SVG, der den erkrankten Chefcoach Stefan Hübner vertrat.
SID

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