Erfolgstrainer: Christian Titz. © Schmidt/dpa
Mohammed El Hankouri traf für Magdeburg zum 2:0 gegen Köln. © Imago/Schroedter
Magdeburg – Mit dem ersten Heimsieg nach 51 Wochen ist der 1. FC Magdeburg voll im Aufstiegsrennen dabei. Das 3:0 gegen Tabellenführer 1. FC Köln löste bei den Elbestädtern neue Euphorie aus. „Es freut uns umso mehr, dass wir das eine Jahr nicht überschritten haben. Wir sind jetzt alle ziemlich glücklich“, sagte Torschütze Daniel Heber und bleibt dennoch geerdet: „Noch haben wir nichts erreicht. Wir gucken mal, was noch möglich ist. Wir haben Qualität. Und wir freuen uns, dass wir sie ganz gut auf den Platz bringen.“
Das auswärtsstärkste Team der Liga ist nach Beendigung der Heim-Misere gewarnt. Denn nun geht es zum Karlsruher SC. Die Erinnerungen an den 17. März 2024 sind noch präsent. Immerhin kassierte der FCM in der Vorsaison mit dem 0:7 die zweithöchste Pleite seit der Wiedervereinigung. Nur das 0:9 am 6. November 1993 in der NOFV-Oberliga bei den Eisernen von Union Berlin war noch höher.
Auch wenn Trainer Christian Titz das ganze Gerede vom Erstliga-Aufstieg geschickt umkurvt, ist es für die FCM-Profis greifbar. „Wir sind alles Fußballer. Natürlich guckt man dann auf die Tabelle, aber wir träumen nicht“, so Heber. Dennoch: Nach Beendigung des Heimfluches ist der FCM voll im Aufstiegsrennen. Nach der überragenden Auswärtsbilanz mit neun Siegen aus elf Spielen kommt nun der erste Dreier nach fast einem Jahr im eigenen Stadion dazu.
DPA