Podgorica – Auf dem Rückflug aus Podgorica musste Àlex Mumbrú nicht mehr groß rechnen, auch wenn den Weltmeistern bei der Heimreise das EM-Ticket noch fehlte. Er sei „glücklich, sehr glücklich“, sagte der Spanier nach dem überzeugenden 95:76 Sieg im vorletzten Qualifikationsspiel gegen Montenegro.
Hoch konzentriert und seriös brachte die deutsche Mannschaft den so wichtigen Sieg nach Hause, muss vor dem Abschluss gegen Bulgarien am Sonntag in Bamberg (17.30 Uhr/kostenfrei bei MagentaSport) nicht mehr zittern, denn die Ausgangslage hat sich entspannt.
Nur wenn Deutschland verliert und Schweden zeitgleich gegen Montenegro gewinnt, ist ein Ausscheiden noch möglich. In diesem Fall hätten alle vier Teams drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto, das Korbverhältnis wäre ausschlaggebend. Und hier liegt das Team des Deutschen Basketball Bundes klar vorn.
Mumbrú konnte erstmals in seiner Amtszeit auf sechs Weltmeister setzen, am Freitag kommt in Daniel Theis ein siebter hinzu. So sah die Vorstellung auf dem Feld dann auch aus, die Goldjungs von Manila dominierten, der Trainer lobte das Kollektiv. „Alle zwölf Spieler kamen zum Einsatz, alle zwölf haben gepunktet. Wir haben als Team einen guten Basketball gespielt.“ Auch Johannes Voigtmann war mehr als zufrieden. „Das war super“, meinte der Center bei MagentaSport, „auch weil wir es so deutlich gestaltet haben.“ Man habe lediglich „zwischendrin ein bisschen gestruggelt“.
Nun geht es gegen Bulgarien – und Sascha Wesenkow. Der Unterschiedsspieler, in der Saison 2022/23 MVP der EuroLeague, zeigte am Donnerstag im Parallelspiel gegen Schweden (81:77 n.V.) mit 40 Punkten und 18 Rebounds erst wieder, was in ihm steckt.
SID