„Durchbeißen“ bis zu Olympia in Antholz

von Redaktion

WM-Heldin Franziska Preuß (30) hat das Ende ihrer Biathlon-Karriere im Blick

Ein Präsent für den Sponsor: Franziska Preuß und Werner Brombach. © Fischbeck

Erding – Emotional immer noch recht berührt ist Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß am Dienstag im Gasthaus des Sponsors in der Erdinger Innenstadt empfangen worden und hatte dabei in einigen Momenten durchaus Schwierigkeiten, ihre Tränen zurückzuhalten. „Ich habe irgendwann fast den Glauben verloren und gedacht, dass es einfach nicht mehr sein soll“, sagte Preuß. Nach Gold, Silber und zweimal Bronze bei der WM in Lenzerheide gelte nun ihre komplette Konzentration dem Gesamtweltcup, drei Rennen muss sie noch bestreiten. „Das ist für mich ein richtig großer Traum, einmal das gelbe Trikot zu gewinnen. Für mich ist das die höchste Auszeichnung, die man als Sportler schaffen kann“, sagte die 30-Jährige aus Albaching.

Zwar gestand Preuß, sich „im Herbst der Karriere“ zu befinden. Schluss sei nach dieser Saison aber noch nicht, bestätigte sie auf Anfrage unserer Zeitung: „Es ist auf alle Fälle mein Ziel, noch einmal Olympische Spiele so knapp vor der Haustür zu erleben. Bislang waren es Sotschi, Pyeongchang und Peking. Spiele in Antholz sind auf alle Fälle eine Motivation, sich noch einmal einen Sommer durchzubeißen“.
FIS

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