Beste Laune: Auch Schweinsteiger war zu Gast, Müller strahlte vor der Premiere. © Hörhager/DPA
Weltmeister unter sich: Müller mit Jogi Löw. © Tschirpke
Auch Uli Hoeneß schwärmte von Müller. © Tschirpke
Februar 2024: Thomas mit Ehefrau Lisa Müller bei einer Party im Hotel Mandarin Oriental. © Imago/Kolinz
Die Müllers: Thomas mit Mutter Klaudia, im Film gibt es auch private Einblicke. © Prime
München – Ein paar Tage müssen sich die Fans noch gedulden: Am 4. März erscheint „Thomas Müller – Einer wie keiner“ offiziell bei Amazon Prime Video – doch bereits am gestrigen Dienstag feierte die Vereinslegende des FC Bayern die Premiere seiner Doku in der ASTOR Filmlounge im Arri-Kino. Zum Einstand gab es direkt ein Ständchen: Peter Brugger, Sänger der Sportfreunde Stiller, sang „Einer wie keiner“.
Und auch die Fußball-Prominenz stimmte in die Lobhymnen ein. Zu Gast waren langjährige Begleiter wie Jogi Löw (“Thomas kann das Spiel fühlen“), Bastian Schweinsteiger oder Felix Neureuther, Münchner Vereinsbosse wie Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß (“Thomas ist für jeden Job geeignet beim FC Bayern“), Herbert Hainer, Jan-Christian Dreesen, Vincent Kompany oder Christoph Freund. Müller selbst strahlte bei seiner Premiere. Auf die Frage, wie er mit dem Druck umgehe, sagte er nach kurzem Überlegen: „Thomas Müller zu sein, ist eigentlich ganz gut!“
In dem Film kommen sportliche Gefährten zu Wort, aber auch engste Familienmitglieder wie Mutter Klaudia oder Bruder Simon. Und: Trotz der Ankündigung, in Zukunft nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen zu wollen, gibt auch Ehefrau Lisa Müller ein Interview: „Privatleben hast du nicht mehr“, kritisiert sie. „Die Menschen lassen einen sehr wenig in Ruhe.“
Darüber hinaus geht es natürlich um die große Karriere des Routiniers, um den Weltmeistertitel in Rio und die Champions-League-Siege im Wembley und Lissabon. Aber es geht auch um Niederlagen, um das System Profifußball. „Wenn du zwei Spiele verlierst, dann ist dieses Gefühl, ein Versager zu sein, real“, so Müller im Film.
Schließlich lief es in den letzten zwei Jahren sowohl für den FC Bayern, als auch für Müller selbst nicht immer perfekt. Auch unter dem neuen Coach Vincent Kompany bleibt ihm meistens nur eine Joker-Rolle. „Ein Thomas Müller, der ständig auf der Bank sitzt, das kann auch nicht eine Lösung sein“, sagte Hoeneß. Wie es nach seiner Karriere weitergeht, wollte der Leinwand-Held jedoch nicht verraten: „Das sehen wir dann in Teil zwei!“ witzelte er.
VT, PK, HLR