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Bayern raus aus Titelrennen

von Redaktion

0:3 in Vilzing – Türkgücü schöpft Hoffnung

Roter Verdruss: Bei den Bayern Amateuren herrscht Frust pur nach dem 0:3 in Vilzing. © IMAGO

München – Die Bayern-Amateure verabschieden sich nach der dritten Niederlage in Serie vorerst aus dem Titelrennen. Schlusslicht Türkgücü München überrascht derweil mit einem Auswärtssieg im Kellerduell und schöpft neue Hoffnungen auf den Klassenverbleib.

DJK Vilzing – FC Bayern II 3:0 (2:0). Die mit starken Verletzungssorgen geplagten Bayern-Amateure kommen einfach nicht in Schwung und fingen sich die dritte Niederlage in Serie in diesem Kalenderjahr. In Vilzing musste FCB-Trainer Holger Seitz auf Tarek Buchmann (Schulterverletzung), Steve Breitkreuz (Kreuzband- und Innenbandriss) sowie Paul Scholl und Adin Licina (beide Sprunggelenk) verzichten und seine Mannschaft erlebte auch aus sportlicher Sicht den nächsten Rückschlag. Die Vilzinger Thomas Haas per Kopfball (10.) und Simon Sedlaczek mit einem Schlenzer zum 2:0 (26.) brachten die kleinen Bayern früh auf die Verliererstraße. Mit dem 3:0 von Felix Weber (51., Foulelfmeter) war die Partie bereits kurz nach dem Seitenwechsel entschieden. Der „Herrenfußball“, so wie es Vilzings Trainer Josef Eibl beschrieb, hatte gegenüber der jungen Münchner Mannschaft gesiegt. „Es gibt viel zu tun, für mich als Trainer und auch für die Jungs“, so Seitz nach der deutlichen Auswärtspleite.

FC Eintracht Bamberg – Türkgücü 0:2 (0:2). Im Duell des Tabellenvorletzten und des Ligaschlusslichts aus München feierte Türkgücü einen wichtigen Auswärtserfolg. Emre Tunc (12.) sorgte nach einer Hereingabe vom linken Flügel mit seinem Abschluss zum 0:1 früh für Jubel bei den Gästen. Auf der Gegenseite hatte die Mannschaft von Türkgücü-Trainer Alper Kayabunar Glück, dass die Gäste bei guten Chancen mehrfach danebenzielten. Nach einer roten Karte für Bambergs Torhüter Benedikt Willert wegen einer Unsportlichkeit stellte Winterneuzugang Fatjon Celani mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 0:2 die Weichen auf Sieg (45.+3). In Überzahl verpassten die Gäste im zweiten Durchgang zwar die Vorentscheidung zum dritten Treffer, der wichtige Auswärtssieg im Abstiegskampf geriet deshalb aber gegen offensivschwache Oberfranken nicht mehr in Gefahr. „Gerade in der ersten Halbzeit war es ein Kampfspiel, das wir gut angenommen haben“, freute sich Kayabunar über den Erfolg im Kellerduell.
ROBERT M. FRANK

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