Immer höher hinauf gehen die Gehälter. Rummenigge sieht das skeptisch. © IMAGO
Rückenwind für Rummenigge
München – Der Vorstoß von Karl-Heinz Rummenigge ist noch keine zwei Wochen öffentlich – doch von den Fans der Bundesliga erhält der Aufsichtsrat des FC Bayern bereits Rückendeckung: Wie eine repräsentative Studie des Nürnberger Instituts „SLC Management“ zeigt, halten 90,9 Prozent der über 6500 Befragten eine Gehaltsobergrenze im internationalen Fußball für notwendig oder wünschenswert und unterstützen dabei die Meinung Rummenigges, dass es so wie bisher „nicht weitergehen“ könne. 88,9 Prozent begrüßen, dass sich der ehemalige CEO für eine Änderung der Rahmenbedingungen im Sinne des Fußballs einsetzt.
Rummenigge hatte seine Sorgen geäußert und auch bereits mit FIFA-Präsident Gianni Infantino besprochen. Als besonders alarmierend hatte der 69-Jährige die steigende Belastung der Vereine durch Spielergehälter dargestellt. Unter den Befragten sehen knapp 60 Prozent die Möglichkeit, dass die DFL als Vorreiter die Diskussion auf internationaler Ebene beeinflussen könne. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) glaubt zudem, dass die Einführung einer absoluten Gehaltsgrenze die Chancen deutscher Clubs im internationalen Wettbewerb positiv beeinflussen könne.
HLR
12 Prozent mehr: Rekord-Umsatz in der DFL
Frankfurt – Umsatzrekord im deutschen Fußball: Die 36 Vereine der Bundesliga und der 2. Liga haben in der vergangenen Saison einen Gesamterlös in Höhe von 5,87 Milliarden Euro erwirtschaftet – über 600 Millionen Euro mehr als beim bisherigen Bestwert aus der Spielzeit davor (5,24). Die Steigerung liegt bei zwölf Prozent.
K.o. nach Karneval! Neymar in der Kritik
Sao Paulo – Nach der Rückkehr zu seinem Jugendverein FC Santos steht Neymar in der Kritik. Grund ist ein Karnevals-Besuch und der anschließende Ausfall im Halbfinale des Campeonato Paulista gegen Corinthians (1:2). Santos-Trainer Pedro Caixinha hatte das Fehlen des Stürmers mit einem „Oberschenkelproblem“ erklärt. Neymar hatte am 2. März nur wenige Stunden nach einem anderen Pflichtspiel an der Karnevalsparade im Sambadrom in Rio teilgenommen.
Ex-Volleyballerin Ludwig will ins HSV-Präsidium
Hamburg – Nach dem angekündigten Rückzug von HSV-Präsident Marcell Jansen bemühen sich nun prominente Namen um seine Nachfolge. Nach Medienberichten wollen der Unternehmer Frank Ockens, Aufsichtsrat Ralph Hartmann und die Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig gemeinsam antreten und ins Präsidium des Hamburger SV gewählt werden.