Isabell Werth hält vor dem Weltcupfinale in Basel nichts von Träumerei: „Ich bin unverbesserliche Optimistin, aber auch keine Spinnerin“, sagt die Rekord-Olympiasiegerin gewohnt direkt. Chancen auf ihren Titel Nummer sechs rechnet sich die erfolgreichste Dressurreiterin der Geschichte „gar nicht aus“, die Favoritenrolle schiebt Werth, die den Weltcup erstmals 1992 gewann, der Weltmeisterin Lottie Fry zu. In der St. Jakobshalle von Basel treten die beiden zunächst im Grand Prix am Freitag (13.30 Uhr) an, die Entscheidung fällt in der Kür am Samstag (19.30 Uhr). Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl tritt nicht an, nachdem sie ihre Zauberstute Dalera in die Rente geschickt hat.
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