Kielmann: „Er saß nackt hinter mir“

von Redaktion

Köln – Marina Kielmann war eine der erfolgreichsten Eiskunstläuferinnen Deutschlands, schaffte es fünfmal bei Europameisterschaften aufs Stockerl, außerdem lief die heute 57-Jährige bei zwei Olympischen Spielen (1988 und 1992). In ihrer Biografie berichtet sie nun von einem schockierenden Besuch bei ihrem Mannschaftsarzt, bei dem sie plötzlich nackt in einer Badewanne aufwachte. Dem „Express“ sagte sie: „Ich hatte ein bisschen Schulterprobleme. Daraufhin meinte er, das könnte man unter Wasserbehandlung machen. Das wollte ich nicht. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie ich dann plötzlich in dieser Sitzbadewanne wach wurde. Er saß nackt hinter mir. Es war eine komische Situation, in der ich da zu mir kam und von der ich bis heute nicht weiß, wie ich dahin gekommen bin.“ Anzeige erstattete sie nicht – auch aus Scham. Heute vermutet Kielmann, dass sie K.o.-Tropfen verabreicht bekommen hatte. Eine ihrer ehemaligen Trainingskolleginnen erinnerte sich ebenfalls an den mittlerweile toten Mannschaftsarzt: „Es war doch schon als Kind komisch. Damals haben wir uns nichts dabei gedacht. Wenn man einen verknacksten Fuß hatte, musste man das T-Shirt ausziehen.“
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