IM BLICKPUNKT

Von wegen „ewige“ Rekorde

von Redaktion

Seit Sonntag hat Alexander Owetschkin den Torrekord in der NHL inne (895 in der Hauptrunde) – und selbst der entthronte Wayne Gretzky (894) verneigt sich. So kann es gehen mit einer Bestmarke, die uneinholbar schien. Ein Rückblick auf Rekorde die nur scheinbar für die Ewigkeit waren.

Hamilton übertrifft Schumacher

Michael Schumachers 91 Siege in der Formel 1 waren mehr als eine Zahl, sie waren das Zeugnis seiner Größe. Lewis Hamilton überholte das F1-Idol trotzdem und gewann 2020 seinen 92. Grand Prix. Schumachers sieben WM-Titel erreichte er ebenfalls.

LeBron James überwirft Abdul-Jabbar

Ein Wurf, ein flatterndes Netz, und die Zeit hielt kurz inne – LeBron James knackte 2023 den Punkterekord von Kareem Abdul Jabbar (38 387). Mittlerweile jagt der 40-Jährige nur seine eigenen Maßstäbe, steuert geradewegs auf die 50 000 Punkte zu.

Shiffrin lässt die Zeit stehen

2023 schnappte sich Mikaela Shiffrin eine Uralt-Bestmarke: 86 Weltcupsiege, das war der Maßstab, den Ingemar Stenmark einst gesetzt hatte. Mittlerweile hat Shiffrin sogar die 100 geknackt.

Powells Sprung in die Geschichte

Bob Beamons Sprung in den Höhen von Mexiko-Stadt 1968 war surreal, fast ein Märchen. Um 55 Zentimeter überflügelte er den bisherigen Weitsprung-Rekord, so etwas hatte es noch nie gegeben. Die 8,90 m standen für mehr als 20 Jahre – dann flog Mike Powell fünf Zentimeter weiter, 1991 bei der WM in Tokio war das.

Federer verzaubert Wimbledon

Als Roger Federer 2009 Andy Roddick im vielleicht besten Wimbledon-Finale der Geschichte bezwang, stand da ein Virtuose, der gerade den großen Pete Sampras vom Thron gestoßen hatte: 15. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. 20 sollten es für Federer noch werden. Später wurde aber auch er entthront: Novak Djokovic gewann bereits 24 Grand Slams, und er ist noch nicht fertig.

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