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Nach der Schlusssirene bekam Walter Clayton Jr. das definitiv schönste Bad seiner noch jungen Karriere. Der Guard genoss die Zuneigung der anwesenden Fans. Vor 66 602 Zuschauern in San Antonio hatte Clayton mit seinen Florida Gators durch ein 65:63 über die Houston Cougars das Finale der US-College-Meisterschaft für sich entschieden. Der 22-Jährige wurde zum Most Outstanding Player des Finalturniers gekürt. Im Endspiel hatte er unter anderem mit einer Verteidigungsaktion den letztlich matchentscheidenden Ballverlust provoziert. Zwei Sekunden vor Schluss war Houstons Emanuel Sharp der Ball statt eines möglichen Wurfversuchs aus den Händen geglitten. Und damit die Chance auf den ersten Titelgewinn überhaupt – die Gators hatten bereits 2006 und 2007 triumphiert.
Die deutsche Nachwuchshoffnung Christian Anderson war im Viertelfinale des NCAA-Turniers hängen geblieben. Der U18-Europameister blieb mit seinem Team Texas Tech gegen den späteren Champion Florida mit 79:84 hängen.