Rückkehr mit offener Rechnung?

von Redaktion

Torhüter Yann Sommer war nur eine Zwischenlösung bei Bayern

Sommer wechselte nach einem halben Jahr bei Bayern im Sommer 2023 zu Inter Mailand. © ABACA/Imago

München – Yann Sommer ist zurück in München. Und natürlich ist es das erklärte Ziel des 36 Jahre alten Torwarts, mit Inter Mailand den FC Bayern in der Champions League auf dem Weg ins Heimfinale zu stoppen.

Von einer offenen Rechnung mit seinem Ex-Club wollte der Schweizer aber vor dem Viertelfinal-Hinspiel gestern Abend (nach Red.-Schluss) nichts wissen. „Nein, überhaupt nicht. Ich denke mit sehr guten Gedanken an meine Bayern-Zeit zurück. Und ich bin glücklich, hier mit Inter gegen Bayern zu spielen.“

Die langjährige Gladbacher Nummer eins war Anfang 2023 zum FC Bayern gewechselt, als Manuel Neuer nach einem schweren Beinbruch verletzt ausfiel. Am Saisonende aber war schon wieder vorzeitig Schluss beim Rekordmeister.

„Es war eine interessante Zeit. Und eine, die mit dem Meistertitel am Ende auch noch verschönert wurde. Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt“, sagte Sommer. Ein Problem sah er auch für sich darin, dass in seinem Bayern-Halbjahr sehr viel Unruhe im Verein geherrscht habe, gerade auch in der Vereinsführung.

Gespannt blickt der Routinier auch auf das Torwartduell mit Jonas Urbig. Der 21-Jährige vertritt aktuell den auch jetzt wieder verletzten Neuer und soll den 39 Jahre alten Bayern-Kapitän auf Sicht als Nummer eins nachfolgen.

„Ich habe von ihm eine sehr hohe Meinung“, äußerte sich Sommer zu Urbig. Die letzten Partien, die er von ihm im Bayern-Tor gesehen habe, hätten ihn sehr beeindruckt. „Er hat für sein Alter eine tolle Ausstrahlung und ist mit dem Fuß sehr gut. Das hat mir gut gefallen“, sagte Sommer und der frühere langjährige Schweizer Nationaltorhüter fügte an: „Bayern ist ein Weltclub.“ Er sei überzeugt, dass Urbig es in der Rolle hinter Stammkeeper Neuer „sehr gut machen“ werde.
DPA

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