IN KÜRZE

von Redaktion

Titelpremiere in Köln für Andi Wolff. © IMAGO/SIMON

Pokal-Held Wolff ist noch nicht statt

Köln – Die Gedanken an eine wilde Pokal-Party in Kiel wischte der deutsche Torwart-Gigant Andreas Wolff schnell beiseite. „Es wird keine ausufernde Pokalfeier geben“, versicherte der Torhüter des THW Kiel nach seiner phänomenalen Paradenshow beim Final Four in Köln schmunzelnd, schob aber hinterher: „Es gibt vielleicht das eine oder andere Kaltgetränk, aber in Maßen – nicht in Maßkrügen.“ Richtig auskosten können die Norddeutschen ihren 13. Titel im DHB-Pokal erst nach der Saison, bereits am Mittwoch (19.00 Uhr/Dyn) steht in der Bundesliga schließlich das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Füchse Berlin auf dem proppenvollen Spielplan. Es war aber zu erahnen, dass der überzeugende Finalerfolg gegen die MT Melsungen (28:23) nach der titellosen Vorsaison noch einmal ungeahnte Kräfte freisetzen könnte.

Roubaix-Flaschenwerfer stellt sich

Der Flaschenwerfer des Radsport-Klassikers Paris-Roubaix hat sich bei der Polizei gestellt. Ein Sprecher der westflämischen Staatsanwaltschaft teilte „Het Nieuwsblad“ mit, ein Mann habe sich selbst bei der Polizei gemeldet, und der Vorfall tue ihm sehr leid. Über das weitere Vorgehen ist noch nichts bekannt. Der Mann hatte dem späteren Sieger Mathieu van der Poel eine volle Trinkflasche ins Gesicht geworfen. Der Vorfall ereignete sich etwa 33 Kilometer vor dem Ziel im Kopfsteinpflaster-Abschnitt Templeuve. Mehrere Zuschauer hatten den Wurf mit dem Smartphone gefilmt.

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