Er hat‘s schon noch drauf: Die FCB-Legende Müller im Zweikampf. © IMAGO
München – Von einem Wunder will Thomas Müller nichts wissen. Vor dem Rückspiel gegen Inter am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) wurde die Vereinslegende regelrecht sauer, als diese Bezeichnung verwendet wurde: „Ich habe schon zweimal heute die Frage bekommen, die finde ich absolut blöd. Ich weiß auch nicht, ob man bei einem Ein-Tor-Sieg von einem Wunder sprechen muss.“
Für Müller könnte es die letzte Champions-League-Partie seiner Karriere sein – damit wolle sich die Vereinslegende aber nicht aufhalten, sondern stattdessen „mit breiter Brust“ in die Partie gehen. Wie es nach seinem Aus beim FC Bayern weitergeht, ist aktuell noch offen. Ein Wechsel in die amerikanische MLS oder ein Karriereende gelten als wahrscheinlichste Optionen, in beiden Fällen soll anschließend ein Wechsel in die Führungsetage des Rekordmeisters angestrebt werden.
„Ein Mensch wie Thomas Müller, ein großartiger Sportler und – wie ich auch glaube – ein großartiger Manager, der würde dem FC Bayern auch für die nächsten vielen Jahre gut zu Gesicht stehen“, erklärte Uli Hoeneß passend zum Thema am Sonntagabend im BR. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass Thomas Müller einer derjenigen ist, die wir unbedingt an den Verein binden müssen.“ Zu ein paar mehr Champions-League-Partien davor würden Müller und der FC Bayern sicher nicht nein sagen.
VT, PK, HLR