IN KÜRZE

von Redaktion

Hamburg hofft auf Tennis-Ass Zverev

Huy – Tadej Pogacar ließ sich diesmal Zeit. Erst 400 Meter vor dem Ziel des belgischen Klassikers Flèche Wallone setzte der slowenische Radstar seine Attacke, doch diese hatte es in sich. Auf dem 16 Prozent steilen Stück auf dem Weg zur Mauer von Huy trat Pogacar unwiderstehlich an, auch Hauptkonkurrent Remco Evenepoel konnte das ungeheure Tempo nicht mitgehen. Kurz vor dem Ende seiner beeindruckenden Klassiker-Kampagne feierte Pogacar damit einen weiteren Prestigeerfolg. Es ist sein dritter Sieg bei einem Eintagesrennen in diesem Jahr, nachdem der Weltmeister schon bei Strade Bianche und der Flandern-Rundfahrt triumphiert hatte.

„Es war ein hartes Rennen“, sagte Pogacar im Siegerinterview. Zwischendurch hatte es stark geregnet, es kam zu mehreren Stürzen, Pogacar kam durch. „Es ist schön, das mit einem Sieg zu Ende gebracht zu haben“, fügte er hinzu. Schon 2023 hatte der 26-Jährige Flèche Wallone gewonnen, diesmal waren es zehn Sekunden Vorsprung .Den zweiten Platz sicherte sich der Franzose Kévin Vauquelin (Arkéa – B&B Hotels) vor dem Briten Tom Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team). Evenepoel (Soudal Quick-Step) fuhr auf Rang neun. Die Deutschen spielten keine Rolle, der beste war Michel Heßmann (Movistar) aus Münster mit fast dreieinhalb Minuten Rückstand.

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