Routinier Neuer (links) und Thronfolger Urbig © Imago
Münche – Steht Manuel Neuer (39) nach seinem Muskelfaserriss in der rechten Wade am Samstag gegen RB Leipzig (18.30 Uhr) wieder zwischen den Pfosten – oder darf sich Jonas Urbig (21) noch einmal im Tor beweisen? Diese Frage wird laut Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany kurzfristig beantwortet, der Belgier wollte das Abschlusstraining am Freitag noch abwarten: „Manu hat eine gute Trainingswoche hinter sich, aber wir haben entschieden, dass wir uns im letzten Moment zusammensetzen und gemeinsam sehen, was das Beste ist für Manu und die Mannschaft.“
Für Neuer wäre es der erste Einsatz seit dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Bayer Leverkusen am 8. März, als er sich beim Jubeln verletzt hatte. In den vergangenen elf Spielen wurde der ehemalige Nationaltorhüter von Youngster Urbig vertreten, der im Winter vom 1. FC Köln an die Säbener Straße gewechselt war – und seine Sache bisher mehr als ordentlich gemacht hat.
Zum Leidwesen von Daniel Peretz. Der 24 Jahre alte Israeli ist seit der Ankunft von Urbig bei den Münchnern außen vor. Daher gilt ein Abschied im Sommer als mehr als wahrscheinlich, zumal der Vertrag von Sven Ulreich (36) als dritter Keeper noch verlängert werden soll. Laut dem TV-Sender Sky soll der Hamburger SV an Peretz interessiert sein. Demnach sollen bereits Gespräche zwischen dem HSV und dem Noch-Münchner stattgefunden haben. Vor allem bei einem Aufstieg in die Bundesliga könnte der HSV für den Keeper zu einer ernsthaften Option werden. Der deutsche Rekordmeister sei über das Interesse aus Hamburg informiert.
BOK, PK