Sabalenka triumphiert zum dritten Mal in Madrid – und nimmt Paris ins Visier

von Redaktion

Den Glücksmoment nach dem Matchball kostete Aryna Sabalenka mit erhobenen Armen aus, schickte einen Kuss in den Himmel und nahm die Gratulation ihrer Gegnerin Coco Gauff entgegen. Doch an die Siege in der Höhe von Madrid, wo die Bälle schneller fliegen und ihre kraftvollen Schläge mehr Wirkung als bei anderen Turnieren entfalten, hat sich die weltbeste Tennisspielerin gewöhnt.

Sabalenka (26) hat längst ein anderes Ziel ins Auge gefasst: Roland Garros. Das Sandplatzreich in Paris will die Belarussin in diesem Jahr endlich erobern – und ihre Chancen standen noch nie so gut. Iga Swiatek, die seit 2020 vier von fünf Titeln bei den French Open gewonnen hat, ist in die Krise gerutscht.

Sabalenka dagegen triumphierte zum dritten Mal in der Caja Mágica, im Finale schlug sie Gauff (USA) mit 6:3, 7:6 (7:3). In Paris ist das Halbfinale 2023 ihr bislang bestes Ergebnis, doch „in meinem Kopf, in meinen Träumen“, sagt Sabalenka, könne sie auch dort gewinnen. Nur: „Manchmal ist die Realität dann doch eine andere.“

Das war sie zumindest – aber da herrschte Swiatek noch. Spätestens nach ihrer Dopingsperre im Herbst ist die Polin aber aus dem Tritt geraten, längst dominiert Sabalenka, in der Weltrangliste hat sie fast 4000 Punkte Vorsprung auf Swiatek. Und: In diesem Jahr hat sie schon in Brisbane, Miami und Madrid gewonnen.
IMAGO/CANALES, DEL POZO/AFP

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