Glöckner mit Kabinenmonolog

von Redaktion

München – Nanu, Marco Hiller nicht auf dem Platz beim Start in die neue Trainingswoche? Ehe sich Gerüchte über den Schnauze-voll-Torhüter verselbstständigen konnten, stellte sich Patrick Glöckner vor die Reporter und klärte auf: „Sein Knöchel an der Hand ist blau, der fährt jetzt dann zur MRT-Untersuchung.“ Hiller war aber nicht der einzige 1860-Profi, den die acht regenfesten Kiebitze am Dienstag vermissten, auch Andy Lucoqui war wegen seines Knorpelschadens beim Arzt. Beide verpassten nicht nur eine Einheit, bei der wesentlich mehr Feuer drin war als beim 1:3 gegen Essen, sondern auch einen Kabinen-Monolog des Trainers.

„Wir haben den Finger bei der Analyse extrem in die Wunde gelegt“, sagte Glöckner zum Thema Spannungsabfall: „Normal machen wir das im Dialog, aber heute war es mehr eine Vorgabe von mir, eine klare Ansage. Wir haben jetzt zehn Spiele hintereinander überragend gespielt. Dass du den Jungs dann mal wieder in den Hintern treten musst, das ist normal, das siehst du ja auch bei den Topmannschaften.“ Auf Klarheit bezüglich seiner Zukunft warten die 1860-Fans weiter vergeblich, doch Glöckner deutete an, dass die Hängepartie bald ein Ende haben könnte: „Ich glaube, dass wir uns in der Ausrichtung – Zielsetzung, Kader – so weit annähern, dass wir jetzt irgendwann einen Punkt dran machen können.“
ULK

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