Ganz oben: Dabei soll es für die Bayern auch am Sonntag bleiben. © IMAGO
München – Zumindest Niels Giffey konnte der Sache Gutes abgewinnen. „Das war ein Spiel, das Spaß gemacht hat von der Energie“, fand der Weltmeister in Diensten der Basketballer des FC Bayern. Klar, am Ende stand ein 90:86 bei den Baskets Bonn. Dass die Lage für Giffey und seine Münchner ziemlich durchschaubar macht. Ein Sieg am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Ludwigsburg und die Bayern hätten Platz eins und damit das Heimrecht in allen Playoff-Runden in der Tasche.
Gegen wen es dann gehen wird, ist vor dem Hauptstundenende allerdings noch völlig offen. Und das nicht nur, weil die Viertelfinalgegner der beiden Topteams aus München und Ulm erst in den drei Play-In-Partien ermittelt werden. Dabei trifft am Dienstag der Tabellensiebte auf den Achten – der Sieger bekommt es in der Viertelfinalserie nach dem Modus best of 5 mit dem Tabellenzweiten zu tun. Der Verlierer bekommt am Donnerstag eine zweite und letzte Chance gegen den Sieger des Duells des Tabellenneunten und Zehnten.
Verrückte BBL – bis zu neun Teams kommen noch als Bayern-Gegner infrage. Darunter auch das formstarke Alba Berlin, dem die Münchner ganz gerne aus dem Weg gehen würden. Könnte klappen: Löst das Ensemble von Trainer Gordon Herbert, dann wohl wieder mit dem gerade Vater gewordenen Nick Weiler-Babb, auch das letzte Pflichtstück, dann würde der erste Gegner wohl eher aus dem Kreis Rostock Seawolves, Mitteldeutscher BC oder RASTA Vechta zu vermuten sein.
RP