Barcelonas Cheftrainer Hansi Flick. © Monfort/dpa
Barcelona – Als auf dem Montjuic über den Dächern Barcelonas die ersten Meister-Gesänge angestimmt wurden, atmete Hansi Flick erst einmal tief durch. Das nächste Spektakel der Zauberkünstler vom FC Barcelona hatte beim deutschen Trainer Spuren hinterlassen – mal wieder. „Für mich ist es nicht immer lustig“, sagte Flick nach dem irrsinnigen Comeback seiner Mannschaft im Clásico gegen Real Madrid, „manchmal leide ich wirklich sehr.“ Doch Flick kann beruhigt sein, die „schwere“ Zeit neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch einen Sieg ist Barca nach dem wilden 4:3 gegen Real von der Meisterschaft entfernt, schon am Donnerstag könnte im Stadtderby gegen Espanyol die Krönung erfolgen. Doch Flick versuchte in bester Kobe-Bryant-Manier („Der Job ist noch nicht erledigt“) die Euphorie noch etwas zu bremsen.
SID