Harter Hund: Hafeni Nafuka freut sich auf seinen Heimkampf am Samstag im BMW Park in München.
„So machen wir das beim Football“: Ravens-Spieler Zirngibl (li.) und MMA-Kämpfer Nafuka. © Schmidt (2)
München – Sowohl beim Münchner MMA-Kämpfer Hafeni Nafuka als auch beim Football-Team der Munich Ravens stehen diese Woche besondere Termine an. Nafuka wird am Samstag, 17. Mai, im BMW Park beim MMA-Event OKTAGON 71 gegen den Briten George Staines kämpfen. Rasant wird es auch bei den Ravens zugehen, die einen Tag später gegen die Raiders Tirol in die neue Saison der European League of Football (ELF) starten. Zuvor war aber noch genug Zeit für ein Treffen der harten Jungs.
Am 07. Mai besuchten die beiden Ravens-Spieler Johannes Zirngibl und Joseph Warkwa den Kämpfer in seinem Trainingsstudio, dem Munich Allstars Gym. Auch wenn offensichtlich wurde, dass Nafuka reichlich wenig Ahnung von Football hat („Außer Kampfsport interessiert mich keine Sportart“), klärten ihn die beiden Footballer über die ein oder andere Regel auf, zeigten ihm Tackles – und lernten umgekehrt MMA kennen und boxten mit ihm. Eine besondere Feuerprobe auf der Matte vor dem Saisonstart.
Schon im vergangenen Jahr hatte Oktagon MMA in München Halt gemacht. In Frankfurt sahen mehr als 60 000 Zuschauer das weltweit größte MMA-Event aller Zeiten, die 69. Auflage von Oktagon verzeichnete zuletzt allein 1,33 Millionen Zuschauer auf RTL+. Im Hauptkampf des Abends wird am Samstag der Münchner Alexander „Ironside“ Poppeck gegen den Slowaken Pavol Langer antreten.
Hafeni Nafuka schaut freudig auf sein Oktagon-Heimspiel voraus. „Es ist sehr besonders für mich, in meiner Heimatstadt zu kämpfen. Ich habe bisher immer auswärts gekämpft und jetzt kann ich endlich vor meinen Freunden zeigen, was ich kann“, schwärmte der „Namibian Nightmare“.
ELIAS EICHER