Nach 590 Pflichtspielen: Modric verlässt Madrid
Madrid – Ende einer Ära: Kapitän Luka Modric wird Real Madrid im Sommer nach 13 Jahren verlassen. Das kündigten der 39 Jahre alte Kroate und der spanische Rekordmeister am Donnerstag an. Am Samstag (16.15 Uhr/DAZN) wird Modric im Estadio Santiago Bernabéu am letzten La-Liga-Spieltag gegen Real Sociedad offiziell verabschiedet, bei der Club-WM (ab 18. Juni) wird er für die Königlichen aber noch auflaufen.
Modric bestritt bislang 590 Pflichtspiele für Real Madrid und gewann dabei 28 Titel, darunter sechsmal die Champions League. Er wurde 2018 mit dem Ballon d‘Or ausgezeichnet und ist mit 186 Einsätzen kroatischer Rekordnationalspieler.
„Luka Modric wird für immer in den Herzen aller Real-Madrid-Fans als einzigartiger und vorbildlicher Fußballer bleiben, der immer die Werte von Real Madrid vertreten hat. Sein Fußball hat die Fans von Real Madrid und die Fans auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen. Sein Vermächtnis wird für immer weiterleben“, sagte Präsident Florentino Pérez.
SID
Club-WM: Neues Transferfenster fix
Madrid – Neues Transferfenster für die Club-WM: Der FC Bayern, Real Madrid und all die anderen können für das Prestige-Turnier der FIFA kurzfristig frisches Personal unter Vertrag nehmen. Dafür öffnet der Weltverband vom 1. bis zum 10. Juni „ein außerordentliches Transferfenster“, damit die „Clubs neue Spieler für das Turnier verpflichten können“, wie es in der offiziellen Mitteilung heißt. Die Regelung gilt für alle Verbände, deren Vereine an der erstmals ausgetragenen Club-WM in den USA (14. Juni bis 13. Juli) teilnehmen. Aus der Bundesliga ist neben Bayern auch Dortmund dabei.
SID
Chris Kramer: Keine Lust auf KI im Fußball
Köln – Christoph Kramer hält den weiteren Einfluss von Künstlicher Intelligenz im Fußball für unaufhaltsam. „Es gibt bereits jetzt schon die Möglichkeit, dass dir die KI sagt, wer am besten in ein Spielsystem passt. Und dabei stecken wir gerade einmal in den Kinderschuhen. Ich persönlich finde es gruselig, aber der KI-Einfluss lässt sich nicht aufhalten“, sagte der Weltmeister von 2014 dem Portal watson.. Kramer, der seit 2024 vereinslos ist, glaubt aber auch, dass KI den Fußball nach vorne bringen wird. „Auch, wenn man es vielleicht nicht möchte und es eine unromantische Vorstellung ist, muss man mit der Zeit gehen.“
SID