Trostpflaster Totopokal

von Redaktion

Drittliga-Absteiger Haching kämpft in Illertissen um Titel und Finanzspritze

Manni Schwabl hofft auf den Siegerscheck. © IMAGO

Unterhaching – Nach der 3. Liga ist vor dem Totopokal. Am Samstag (17.30 Uhr) bestreitet die SpVgg Unterhaching das Finale beim Regionalligisten FV Illertissen. Dabei geht es um eine erhebliche Finanzspritze. Der Bayerische Fußball-Verband lobt 7600 Euro für den Sieg aus, der damit verbundene Einzug in den DFB-Pokal garantiert eine Prämie von 210 000 Euro, dazu könnte ein attraktiver Gegner zusätzlich Geld in die Kasse spülen.

Die Hachinger wollen sich zum dritten Mal diesen Pokal sichern. „Dieser Wettbewerb hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Wir haben uns diese Chance, in die Hauptrunde des DFB-Pokales einziehen zu können, hart erarbeitet. Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass das kein Selbstläufer werden wird. Illertissen ist ein ein bekannt unangenehmer Gegner, dem im eigenen Stadion alles zuzutrauen ist“, sagt Präsident Manfred Schwabl. Der schwäbische Regionalligist gilt als Pokalschreck und hat in den letzten Jahren viele höherklassige Kontrahenten ausgeschaltet.

Aber die Hachinger haben den Ernst der Lage erkannt. „Wir sind bestens vorbereitet und werden die bestmögliche Aufstellung ins Pokalfinale schicken“, sagt Trainer Vitali Matvienko. Auch Sportdirektor und Kapitän Markus Schwabl glaubt an ein Happy-End nach einer total verkorksten Saison: „Wir wollen uns mit einem Erfolgserlebnis verabschieden.“ Nach der Partie in Illertissen beginnt bei Haching die Planung für die kommende Saison, verbunden mit starken finanziellen Einschnitten. „Wir sind in laufenden Gesprächen, etwa 50 Prozent des derzeitigen Kaders werden wohl bleiben“, erklärt Markus Schwabl.
KLAUS KIRSCHNER

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