Im Hockey-Glück: BR-Reporter Christoph Nahr bejubelt mit seinen Söhnen Marvin (r.) und Benedikt den Klassenerhalt des MSC. © privat
Alba selbstkritisch: „Jeder muss reflektieren“
Berlin – Frust und Ernüchterung herrschten bei Alba Berlin nach dem frühen Abschied in die Sommerpause. „Am Ende war es nicht gut, um die Saison besser zu beenden“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Und Nationalspieler Malte Delow gab zu: „Es überwiegt die Enttäuschung.“ Durch die 83:94-Pleite am Samstagabend bei ratiopharm Ulm verlor Alba die Best-of-Five-Serie im Viertelfinale der Basketball-Bundesliga sang- und klanglos mit 0:3. Es war das verkorkste Ende einer sportlich verkorksten Saison – inklusive Trainerentlassung. „Jeder muss jetzt reflektieren. Als Gruppe und jeder für sich selbst“, forderte Ojeda.
Captain Nahr rettet dem MSC die Erstklassigkeit
München – Im vierten Versuch hat’s endlich geklappt: Der Münchner SC bleibt als Aufsteiger erstklassig. Nach dem Sieg im Playdown-Hinspiel gewann der MSC auch das Rückspiel in Berlin mit 3:2. Nach torloser erster Hälfte ging der BHC nach einem verschossenen Siebenmeter durch Jerrit Hüneke (44.) in Führung, doch die Münchner zeigten Moral, drehten die Partie im letzten Viertel. Julius von Falck, Kim Kingstone und Kapitän Marvin Nahr, Sohn des BR-Reporters Christoph Nahr, schossen den MSC mit 3:1 in Führung – der Anschlusstreffer des Ex-Münchners Michael Hummel (55.) half den Berlinern nicht mehr weiter. Nach 21 Jahren Erstklassigkeit geht es zurück in die 2. Liga. Auch die MSC-Frauen bleiben erstklassig – nach einem 2:1-Sieg gegen Zehlendorf am Sonntag.
ULK
Verliert der HSV zwei Aufstiegshelden?
Dem HSV droht nach der Rückkehr in die Bundesliga der Verlust von gleich zwei Schlüsselspielern seines Aufstiegsteams. Die Vertragsverhandlungen mit Torjäger Davie Selke stocken seit Monaten. Nun hat laut „Bild“ auch Mittelfeldspieler Ludovit Reis andere Pläne – er wechselt zum belgischen Spitzenclub FC Brügge.
MSV-Fan stirbt nach Zusammenbruch
Der Zuschauer, der beim Finale des Niederrheinpokals zwischen dem MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen zusammengebrochen war, ist verstorben. Das teilte der MSV am Sonntag mit. „Im Namen der Zebra-Familie bekunden wir unser Beileid und wünschen allen Angehörigen und Freunden viel Kraft“, schrieb der Drittliga-Aufsteiger auf X. Der MSV-Fan Mann war kurz nach Spielbeginn kollabiert und musste reanimiert werden. Medienberichten zufolge erlag er im Krankenhaus seinen gesundheitlichen Problemen. Der Vorfall hatte das Endspiel, das Essen vor 27 719 Fans mit 2:1 (1:1) gewann, überschattet.